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Strom: In der ganzen Stadt gingen die Lichter aus

Strom

In der ganzen Stadt gingen die Lichter aus

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    Als Auslöser für den Stromausfall in Friedberg gilt eine Störung an einem Transformator im Umspannwerk an der Afrastraße.
    Als Auslöser für den Stromausfall in Friedberg gilt eine Störung an einem Transformator im Umspannwerk an der Afrastraße. Foto: Foto: A. Schmidt

    Friedberg Ein Stromausfall hat gestern Nachmittag vorübergehend fast ganz Friedberg lahmgelegt – zumindest überall dort, wo Elektrizität nötig ist. Eine knappe Viertelstunde lang war nahezu das gesamte Stadtgebiet betroffen. Mehr Geduld war in der Automobilzulieferer-Fabrik von Federal Mogul gefragt. Dort dauerte es eine Stunde lang, bis wieder Strom floss. So lange stand die Produktion still.

    Als Auslöser gilt nach Angaben des Stromversorgers Lechwerke eine Störung im Umspannwerk an der Afrastraße. Und zwar an einem Transformator. Pech war mit im Spiel, weil der zweite Transformator wegen einer Überprüfung nicht als Ersatz zur Verfügung stand. Die LEW-Mitarbeiter seien fieberhaft dabei, die Störung zu beseitigen, so Pressesprecher Richard Agerer kurz nach dem Stromausfall gegenüber unserer Zeitung.

    Gegen 16.20 Uhr waren in Friedberg die Lichter ausgegangen. Im Krankenhaus aber nur für einen kurzen Moment, bis die Notstromaggregate problemlos ansprangen. Andernorts ging nichts mehr. Auch das Geschäftsleben stand vorübergehend still.

    Nicht so der Verkehr, was wiederum Probleme bereitete. Denn auch die Ampeln fielen aus. Dies gilt als mögliche Ursache für einen Zusammenstoß an Friedbergs größter Kreuzung am Chippenham-Ring/Augsburger Straße. Polizeibeamte übernahmen die Verkehrsregelung teilweise zunächst unterstützt durch die Friedberger Feuerwehr. „Nach ein paar Minuten gingen die Ampeln wieder an“, sagte der stellvertretende Friedberger Feuerwehrkommandant, Jürgen Heigl.

    Hingegen war die Firma Federal Mogul telefonisch zunächst nur über eine Notfallnummer zu erreichen. Dass sich dort die Störung eine Stunde lang hinzog, begründen die Lechwerke mit dem hohen Energiebedarf der Fabrik.

    Übrigens hatte die Störung gar nichts mit abgeschalteten Atomkraftwerken zu tun, wie manche nicht ganz im Ernst vermuteten. Die Ursache lag eindeutig im Friedberger Stadtgebiet.

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