Unter Kunststoff-Tüten mussten die Heiligen auf den Vortragestangen. So blieben sie trocken im Gegensatz zu den Friedberger Wallfahrern auf der letzten Etappe am Heimweg von Andechs zur Stadtpfarrkirche. Als Stadtpfarrer Pater Markus Hau die Pilger in Friedberg wieder willkommen hieß, versprach er, dass das von ihm versprengte Weihwasser wärmer ist als der kalte Regen.
Die 413. Friedberger Wallfahrt nach Andechs stand unter dem Motto "Pilgerweg Kirche". Darum ging es auch bei Gottesdiensten mit Pater Hau – in Andechs umrahmt von den Rinnenthaler Sängern – und beim Kreuzweg mit Kaplan Pater Marek Maliszewski. Die beiden Pallottiner sprachen dabei Zukunftsfragen von Kirche und Gemeinde an.
Etwa 350 Friedberger kamen im Rahmen der Wallfahrt nach Andechs, schätzt Wallfahrervereinsvorsitzender Franz Sonnberger. 280 mit der großen Gruppe, etwa 40 stießen nachträglich aus Friedberg mit dazu. Weiter deutlich angewachsen ist die Gruppe der 28 Wallfahrer, die angespornt von Sepp Treffler am Hinweg die 60 Kilometer ganz oder als "Dampferfahrer" zumindest teilweise durchgelaufen sind.
Bilder von der Friedberger Andechs-Wallfahrt hier