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Kultur

06.02.2017

Wenn Bilder  Geschichten erzählen

Die Tuschezeichnung von Alexander Hupfer zog viele Blicke auf sich.
Bild: Manuela Rieger

Der Kunstkreis Lechkiesel stellt zum dritten Mal in der Archivgalerie Friedberg aus. Es ist eine Einladung zum Dialog.

 Eine breite Palette der Techniken präsentiert der Kissinger Kunstkreis in der neuen Ausstellung in der Archivgalerie Friedberger. Verschiedenste Motive, Stile und Techniken bezeugen nicht nur das breite Schaffensspektrum, sondern machen auch den Reiz der Ausstellung aus. Zur Ausstellungseröffnung wurde die Sängerin Victoria Herschke mit ihrer Gitarre vom zahlreichen Publikum herzlich aufgenommen, Bürgermeister Roland Eichmann zeigte sich von der Qualität der Ausstellung überzeugt. Nur schade, dass Stellwände benutzt wurden. Hätte manch einer nicht drei oder mehr Werke gebracht, wäre das nicht notwendig gewesen und der Raum hätte seine Weite behalten.

Vielfältige Ansätze

Gedanken und Geschichten sind es, die jedes ausgestellte Werk erzählt oder darstellt. Neben einer großformatigen Arbeit in Mischtechnik namens „Medusa an der Zisterne“ von Alexander Hupfer etwa, sind auch kleinere Exponate zu sehen, wie die Gedankenspiele von Ursula Roll. Martin Ebner geht Richtung Friedberg und bei Doris Herschke ist ein Kommen und Gehen. Abstrakte Landschaftsmotive, Farbflächenmalerei in Acryl, Öl oder Mischtechniken, manchmal gegenständlich oder auch begrifflich - jeder Künstler des Kissinger Kunstkreises hat seine Ideen und Gedanken künstlerisch umgesetzt. Die Vielfalt der Exponate zeigt deutlich, dass unter dem Oberbegriff Kunst viele einzigartige Werke entstehen, die unterschiedlicher nicht sein können.

Wenn Bilder  Geschichten erzählen

Es sind jedoch nicht alle mit dem Pinsel entstanden. Vielmehr stehen auch Skulpturen von Horst Langer oder Christiane Sandler in den Räumen. Auch die Digitalart-Bilder von Jürgen Krass heben sich ab. Margot Marquardt wendet sich dem Siebdruck zu, Ingrid Warnatz der Monotypie. Sigrid Prochaska belebt den Holzschnitt und die Zeichnung kommt langsam wieder. Der Surrealist Arnold Suiter zeichnete mit Bleistift sehr realistisch Zirkusleute mit einer Radakrobatik und auch Alexander Hupfer zeigt eine Zeichnung in Tusche.

Eines ist allen Werken gemein, sie zeichnen sich durch handwerkliches Können aus. Einige Künstler sind durch Einzelausstellungen bekannt, manche Mitglieder haben sich erst später zu dieser Ausstellung gemeldet. Eine feste Größe ist die Jahresausstellung im Rathaus Kissing zum Brunnenfest, bei der alle Mitglieder des Kissinger Kunstkreises gemeinsam ihre Werke präsentieren. Und auch das Gitarrenduo Martin Ebner und Reiner Hofmann wird bei dieser Ausstellung sicher spielen.

Öffnungszeiten

dieser Ausstellung bis zum 19. Februar in der Archivgalerie Friedberg, Pfarrstraße: nur freitags von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 17 Uhr.

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