Die Idee brachte Hans Segmüller aus Amerika mit. So eine sanft ansteigende Rampe, wie sie das Guggenheim-Museum an der Fifth Avenue in New York hatte, wollte er auch für das geplante Möbelhaus zuhause in Friedberg. Das widersprach damals, in den 70er Jahren, völlig dem Zeitgeist. Denn in der Branche galten gläserne Aufzüge als letzter Schrei. Ein echtes Wagnis also, das man mit dem 1980 eröffneten Einrichtungshaus einging. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen schlug das ungewöhnliche Konzept voll ein. Inzwischen gebe es kaum mehr ein großes Möbelhaus ohne eine solche Spindel, stellt Segmüller zufrieden fest. Es sind solche innovativen und ungewöhnlichen Ansätze, mit denen die drei Brüder Hans, Peter und Paul die Firma groß gemacht haben. Dafür wurden sie jetzt gemeinsam mit dem Bayerischen Gründerpreis ausgezeichnet (wir berichteten).
Wirtschaft im Wittelsbacher Land