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Kommentar: Wohnen: Friedberg braucht den Befreiungsschlag

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Wohnen: Friedberg braucht den Befreiungsschlag

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    Freisteller Porträt für die eigene Verwendung. Bitte nicht in alfa als Freisteller-foto verwenden. Da gibt es unter AZ/B-GES/TEC als Grafik die richtige Version.
    Freisteller Porträt für die eigene Verwendung. Bitte nicht in alfa als Freisteller-foto verwenden. Da gibt es unter AZ/B-GES/TEC als Grafik die richtige Version. Foto: Aumann, Kaya, Wagner, Weizenegger oder Wyszengrad

    Von derzeit 40 auf rund 100 Wohnungen – einen beachtlichen Zuwachs plant die Friedberger Baugenossenschaft für ihre Flächen an der Frühlingsstraße. Und dennoch ist es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Denn jedes Jahr steigt die Zahl der Menschen, die bei der Genossenschaft um eine Wohnung nachsuchen, um rund 500. Und gerade zehn bis zwölf Wohnungen werden im gleichen Zeitraum frei.

    Immer weiter klafft die Schere auseinander, während die Baugenossenschaft mit dem Projekt an der Frühlingsstraße in einigen Jahren ihre „Bodenschätze“ vollständig gehoben haben wird. Die von den Gründervätern nach dem Ersten Weltkrieg eingekauften Flächen sind dann samt und sonders nachverdichtet. Neuen bezahlbaren Wohnraum könnte die Genossenschaft nur bauen, wenn sie selbst Grundstücke einkauft. Ob und wie das angesichts der explodierenden Preise gehen soll, ist völlig offen.

    Umso wichtiger ist es, dass die Stadt bei der Baulandausweisung endlich vorankommt. Viel zu lange dauert schon das Hin und Her um die Flächen in Friedberg-Süd und nördlich der Zeppelinstraße. Es wird Zeit für einen Befreiungsschlag.

    Lesen Sie hier den Artikel zum Kommentar: 60 zusätzliche Wohnungen an der Frühlingsstraße

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