Er gehört zur ersten Riege der deutschen Autoren: Thommie Bayer wurde in einer Zeitungskritik mal als „Spezialist für zwischenmenschliche Beziehungsfragen und komplizierte Herzensangelegenheiten“ bezeichnet. Und das ist er wohl auch. Am Anfang seiner vielen literarischen Erfolge stand 1991 der Roman „Das Herz ist eine miese Gegend“. Im Friedberger Club 20 las er aus seinem aktuellen Werk „Einer fehlt“. Dabei erzählt er die Geschichte einer langjährigen Freundschaft dreier Männer und ihrer schwersten Prüfung. Paul und Georg haben einander schon als Internatsschüler kennengelernt. Während ihrer Studentenzeit in den wilden Siebzigern kam der Dritte im Bund dazu: Schubert, dessen Klaviertalent ihm seinen Spitznamen eingebracht hat und der als Gitarrist bei Spontankonzerten auf toskanischen Marktplätzen im Handumdrehen ein Abendessen für sich und seine Freunde einspielt.
Friedberg
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