„Eigentlich bin ich nicht der Mensch, der viel jubelt im Spiel“, gibt Niklas Freerks zu. Doch als sich nach seinem sensationellen Tor bei der bayerischen Meisterschaft gegen Jahn Regensburg die ganze U15-Mannschaft vom FC Stätzling auf ihn warf, gab es auch für ihn kein Halten mehr. Vor dem letzten Vorrundenspiel hatte Trainer Sven Motschull seine Schützlinge noch aufgefordert, wachsam auf Gelegenheiten für Torschüsse zu achten. „Der gegnerische Torwart war dann weit draußen, wie ein fünfter Feldspieler“, erinnert sich Freerks. „Dann hat er mir den Ball quasi in die Hände gespielt, ich glaube er wollte zu seinem Mitspieler passen. Ich habe gesehen, das Tor ist leer, und einfach mal gehofft, er geht rein“, erzählt der Schlussmann. Der Ball ging rein. Auch wenn das 2:0 gegen den Jahn Stätzling in Würzburg nicht mehr ins Halbfinale brachte, eine beeindruckende Leistung.
Fußball
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