Der bayernweite Blitzermarathon, der am 15. April auch im Landkreis Aichach-Friedberg stattfinden wird, ist keine Schikane der Polizei. Zu hohe Geschwindigkeit war 2025 die Ursache für mehr als ein Viertel aller tödlichen Verkehrsunfälle in Bayern, wie die Verkehrsunfallstatistik belegt. Deshalb ist es gut, durch diese Aktion die Autofahrerinnen und -fahrer nochmals für diese Problematik zu sensibilisieren. Denn bereits vorab wird bekannt gegeben, wo an diesem Tag die Messstellen sind. Es geht nicht darum, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen oder Bußgeldbescheide zu verschicken, sondern soll alle Verkehrsteilnehmer wachrütteln, sich an die Tempolimits zu halten.
Blitzermarathon macht auf ein wichtiges Problem aufmerksam
Wer an diesem Tag geblitzt wird, ärgert sich vielleicht, aber im besten Fall führt das dazu, das eigene Verhalten langfristig zu überdenken. Denn wer langsamer fährt, senkt damit die Risiken für schwere Unfälle. Damit hätte die Aktion einen großen Erfolg.
Der Blitzermarathon ist damit ein wichtiges Instrument, um auf ein dauerhaftes Problem aufmerksam zu machen. Weniger Tempo bedeutet mehr Reaktionszeit, weniger Unfälle und mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, egal ob im Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß.
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