1. Merching wächst, neue Wohngebiete sind aber knapp, wo sehen Sie Entwicklungspotenzial für die Gemeinde?
WIR ERSCHLIESSEN GERADE ZWEI BAUGEBIETE. STEINACHER STR. IST FERTIG, NEBELHORNSTR. WURDE GERADE BEGONNEN. DIE VERMARKTUNG WIRD DEMNÄCHST STARTEN. ES GILT HIER, UNTERSCHIEDLICHE INTERESSEN ABZUWÄGEN – WIR DÜRFEN KEIN KOMMUNALES VERMÖGEN VERSCHWENDEN, WOLLEN ABER AUCH EINHEIMISCHEN ZU EINIGERMASSEN VERTRETBAREN KONDITIONEN DAS BAUEN ERMÖGLICHEN. WIR WOLLEN KEIN WACHSTUM UM JEDEN PREIS. DIE INFRASTRUKTUR, Z. B. SCHULE UND KINDERGARTEN MUSS STANDHALTEN KÖNNEN. DAZU GEHÖRT ABER AUCH GEWERBE UND GEWERBEGEBIETE – DAS GESTALTET SICH SEHR SCHWIERIG, DIE VERSCHIEDENSTEN INTERESSEN MÜSSEN ZUSAMMENGEBRACHT WERDEN. STICHWORTE: Gutachten, Naturschutz, Immissionen, Emissionen, Archäologie, etc.
2. Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen?
Dass wir eine wohnortnahe Unterbringung von Senioren in Merching bekommen, z. B. ein Seniorenwohnheim, betreutes Wohnen, Altersresidenz etc.. Dies aber so, dass sich das ein einfacher Rentner/Rentnerin auch leisten kann. Aufgrund der Tatsache, dass wir aktuell keinen adäquaten Platz zur Verfügung haben und parallel dazu sehr kostenintensive Projekte am Laufen haben, gestaltet sich das sehr schwierig.
3. Was wollen Sie für die Jugend in Ihrem Ort tun?
Wir unterstützen Sport-, Musik-, Trachten- und andere Vereine sowie die Feuerwehrjugend. Hier wird großartige Jugendarbeit geleistet und wir fördern das unter anderem durch kleine finanzielle Zuschüsse, aber auch ideell durch Wertschätzung von Ehrenamtlichen und Jugendleitern, z. B. durch einen Ehrenamtsempfang.
4. Was brauchen die Senioren?
Wir haben mit der Ambulanten und dem Bürgernetz zwei Institutionen, die schon sehr viel an Hilfeleistungen und Unterstützung für Senioren anbieten. Dies weiter zu fördern und bekannt zu machen, ist eine wichtige Aufgabe. Und wie bereits oben beschrieben, wäre es wünschenswert, ein Seniorenwohnheim oder Ähnliches zu installieren.
5. Warum ist es wichtig, wählen zu gehen?
GERADE VOR ORT MERKT MAN, WAS ENTSCHIEDEN WIRD – DESHALB IST JEDE STIMME WICHTIG. DENN WER WÄHLT, SAGT: Meine Meinung zählt. Wer nicht wählt, überlässt die Entscheidung anderen.
6. Wie würden Sie einem Fünfjährigen die Aufgaben eines Bürgermeisters erklären?
Der Bürgermeister ist wie ein Kapitän auf einem Schiff. Da gibt es die Passagiere, die einfach nur mitfahren und sich wünschen, dass alles funktioniert. Das sind die Bürger einer Gemeinde. Und dann gibt es die Schiffsbesatzung, die dafür arbeiten, dass es allen gut geht, bei uns die Verwaltung und der Bauhof. Und dann gibt es eben den Kapitän, der nicht alles allein entscheidet, aber dafür sorgt, dass alle zusammenarbeiten und der alles zusammenhält.
7. Was schätzen Sie an Ihrem/Ihren Konkurennt:innen
Es verdient Anerkennung, Verantwortung übernehmen zu wollen. Außerdem ist mir persönlich ein fairer und respektvoller Ton im Wahlkampf äußerst wichtig – und das leben meine Mitbewerberinnen auch.
Helmut Luichtl
- Alter: 61 Jahre
- Aufgewachsen in Merching
- Familienstand: verheiratet
- Kinder: 2, Tochter und Sohn sowie zwei Enkeltöchter
- Ausbildung und Beruf: Dipl.-Betriebswirt (FH) – 1. Bürgermeister
- Hobbys: Motorrad, Politik, Familie, Lesen, Reisen
- Was würden Sie gerne besser können? Sprachen, denn außer Deutsch, Bayerisch und etwas Englisch kann ich keine weiteren Sprachen.
- Ehrenämter: CSU-Ortsvorsitzender, Kassier bei der Feuerwehr Merching und beim Veteranenverein sowie Revisor beim Trachtenverein D‘Paartaler
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