Dasing: Wahl in Dasing: Enttäuschung bei der CSU, Freie Wähler optimistisch
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Wahl in Dasing: Enttäuschung bei der CSU, Freie Wähler optimistisch
In Dasing gibt es eine Stichwahl zwischen Andreas Wiesner (Freie Wähler) und Markus Waschka (CSU). Warum sich die Aktiven Bürger trotz 19 Prozent freuen.
Von Michael Postl|11.11.23 - aktualisiert:
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Andreas Wiesner (Freie Wähler) lag bei der Wahl zum Bürgermeister in Dasing vorn.Foto: FW Dasing
„Ein bisschen enttäuscht“ zeigte sich Markus Waschka nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Kommunalwahl. 37 Prozent der Stimmen hatte der CSU-Politiker erreicht und wies damit sechs Prozentpunkte weniger auf als Kontrahent Andreas Wiesner (Freie Wähler). „Wir haben uns mehr erwartet“, gestand Waschka. Dennoch sei er weiterhin optimistisch, „der Bürgermeister für Dasing zu sein.“
Wiesner: "Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen"
Nun geht es in die Stichwahl, die auch für die beiden Konkurrenten das realistischste Szenario war. Die Stichwahl findet in zwei Wochen statt. Während dieser Zeit können sich beide noch einmal in Position bringen. „Bei der Stichwahl sehe ich gute Chancen. Denn das Ergebnis zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, sagt Wiesner, der sich nun zusammensetzen und das Vorgehen besprechen will.
Die Kandidaten der Aktiven Bürger Mareike Hartung zeigte trotz der klaren Niederlage optimistisch.Foto: PHOTOKunst Hermle
Waschka wird da etwas konkreter: „Wir haben die eine oder andere Aktion geplant, werden zum Beispiel Flyer verteilen.“ Klar ist: Es sind schwierige Bedingungen für einen Wahlkampf, da zahlreiche öffentliche Veranstaltungen aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus’ abgesagt wurden. Dies ist auch bei Wahlpartys der Fall. Weder Wiesner, noch Waschka hatten sich auf eine Feier vorbereitet. Ersterer war unterwegs, Letzterer im kleinen Kreis im Wahllokal.
Die Wahlbeteiligung in Dasing ist heuer höher als 2014
Ähnlich war es auch bei der dritten Kandidatin Mareike Hartung. Die Aktive Bürgerin war daheim im Kreise der Familie, wie sie berichtet. Mit ihren kaum 20 Prozent ist die 29-Jährige derweil sehr zufrieden: „Ich freue mich über das Ergebnis.“
Sie habe eben andere Voraussetzungen als die beiden Konkurrenten gehabt, wohnt die Rheinland-Pfälzerin doch erst seit zwei Jahren in Dasing. „Nun gilt es, die Themen des Wahlkampfes auch im Gemeinderat zu verfolgen“, sagt Hartung optimistisch.
Unterdessen lag die Wahlbeteiligung in diesem Jahr deutlich über jener 2014. Da waren es knapp 60 Prozent, die ihre Kreuze setzten. Nun waren knapp 64 Prozent.