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Der Bildungsausschuss im bayerischen Landtag hat mit Peter Tomaschko einen neuen Sprecher

Aichach-Friedberg

Peter Tomaschko ist neuer Sprecher des Bildungsausschusses im Landtag

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    Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko übernimmt den Vorsitz des Bildungsausschusses im Landtag.
    Der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko übernimmt den Vorsitz des Bildungsausschusses im Landtag. Foto: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

    Der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko ist neuer Vorsitzender des Bildungsausschusses im Landtag. Für einen CSU-Politiker aus dem Landkreis Aichach-Friedberg sei dies die bislang höchste Position auf Landesebene, wie er in einer Pressemitteilung schreibt.

    Die Wahl fand am Donnerstag statt; das Votum war einstimmig. Bereits in der Fraktionssitzung im Mai wurde der Merchinger zum bildungspolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion gewählt.

    Zu den ersten Gratulanten gehörten Ministerpräsident Markus Söder, Landtagspräsidentin Ilse Aigner und der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek. Der Vorsitz des Bildungsausschusses zählt laut Tomaschko „zu den bedeutendsten Funktionen im Bayerischen Landtag, da die Schul- und Bildungspolitik nahezu vollständig in der Verantwortung der Länder liegt“. Tomaschko gehört dem Ausschuss seit 13 Jahren an. Er folgt auf Dr. Ute Eiling-Hütig, die nach ihrer Berufung in das Kabinett von Rheinland-Pfalz aus dem Landtag ausgeschieden ist.

    Tomaschkos Schwerpunkte als Vorsitzender des Bildungsausschusses

    Für seine neue Aufgabe setzt Tomaschko Schwerpunkte. Ein zentrales Anliegen ist ihm die Stärkung der Mittelschule, die mehr gesellschaftliche Wertschätzung und politische Priorität verdiene. Auch das Thema Digitalisierung stehe oben auf der Agenda, doch müsse dabei Augenmaß gelten, denn: „Nicht jede App, jedes Tablet und jede Plattform macht Schülerinnen und Schüler klüger oder den Unterricht besser.“

    Wichtig ist Tomaschko auch die Qualität der Lehrkräftebildung, die er als entscheidend für ein starkes Bildungssystem ansieht. „Deshalb braucht es ein stärker praxisorientiertes Studium mit mehr Praktika, eine Weiterentwicklung des Vorbereitungsdienstes sowie zeitgemäße Prüfungsformate.“

    Und schließlich gilt für ihn der Grundsatz: „Mehr Unterricht, weniger Verwaltung.“ Lehrkräfte müssten sich wieder auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können.

    Neben der Aufgabe im Landtag fiel dem Merchinger ein weiteres Amt zu. Er wurde von Bischof Bertram Meier in den Stiftungsrat des Kita-Zentrums St. Simpert berufen.

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