Die Grund- und Mittelschule Merching, die Änderung des Bebauungsplans nördlich der Nebelhornstraße und der Gehweg von Steindorf nach Hausen beschäftigten den Merchinger Rat zum Ende des Jahres.
Luichtl will Gespräche mit den Verantwortlichen führen
Im Erweiterungsbau, sowie dem Verbindungsanbau und dem Treppenhaus der Grund- und Mittelschule Merching erwartete die Gemeinde eine unliebsame Überraschung. Die Elektroplanung sei nicht ideal, monierten einige Ratsmiglieder. Zwar war die Ausführung für eine umfassende Verkabelung für ein programmierbares, BUS-gestütztes System bekannt: Eine vernetzte Steuerungstechnik in der Gebäudeautomation, um Heizung, Lüftung, Licht und Sicherheit zentral über einen separaten Gebäudeleittechnik-Rechner zu regeln und zu überwachen, was Komfort erhöht und Energie spart. Auch vor Ort können am jeweiligen Schaltschrank die Anlagen gesteuert werden, die wiederum mit Anschlussmöglichkeiten für PCs ausgestattet sind. Auf dem Gebäudeleittechnik-Rechner laufen auch alle Meldungen zusammen. Zudem ist eine Fernüberwachung und Wartung der Anlagen möglich. Leider wurden diese Positionen aber nicht ins Leistungsvolumen übernommen. So musste ein Nachtragsangebot in Höhe von 44.130 Euro brutto eingeholt werden. „Auch wenn die Kosten gerechtfertigt sind – in dieser Phase ist dies denkbar ungünstig“, fasste Bürgermeister Helmut Luichtl zusammen. Zum jetzigen Zeitpunkt sei es schwierig festzustellen, dass ein Schaden entstanden sei, stellte Kämmerin Alexandra Hagen fest. Gemacht werden müsse es. Nach Abschluss der Arbeiten sei in jedem Fall mit den Verantwortlichen ein Gespräch über die Versäumnisse geplant, unterstrich Luichtl.
Für eines der neuen Merchinger Baugebiete ist eine weitere Hürde genommen worden: Die öffentliche Auslegung zur Unterrichtung öffentlicher Behörden und Träger öffentlicher Belange ist abgeschlossen. Es wurden keine Anregungen und Einwendungen vorgebracht. Dadurch ist kein weiteres Beteiligungsverfahren nötig, der Satzungsbeschluss für das Baugebiet nördlich der Nebelhornstraße kann nun bekannt gemacht werden.
Sturzgefahr am Radweg zwischen Steinach und Hausen
Stellvertretender Bürgermeister Markus Storch stellte dem Rat einen Antrag eines Steinacher Bürgers von der Bürgerversammlung zum Gehweg Richtung Hausen vor. Ihm war dort eine sehr ungünstig gelegene Steinplatte aufgefallen, die potenziell eine Sturzgefahr darstelle. Auch ende der Weg abrupt, gab Storch weiter. Luichtl bat darum, Anliegen wie diese einfach zeitnah für die Gemeinderatssitzungen einzugeben. Man werde sich dies gerne vor Ort ansehen.
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