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Erfolgreicher Einsatz für den Amphibienschutz in Friedberg

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Erfolgreicher Einsatz für den Amphibienschutz in Friedberg

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    Hinten Klaus Seibold, Peter Koppold, Rudi Kappler, Thomas Bürger, Dagmar Kappler, Conny Doll, Andrea Fendt und Gertrud Seibold, vorne Maria Voigt und Christiane Oestrich (von links).
    Hinten Klaus Seibold, Peter Koppold, Rudi Kappler, Thomas Bürger, Dagmar Kappler, Conny Doll, Andrea Fendt und Gertrud Seibold, vorne Maria Voigt und Christiane Oestrich (von links). Foto: Maria Voigt

    Anfang Mai traf sich das engagierte neunköpfige Team im Gasthaus Kreisi, um die Ergebnisse der diesjährigen Schutzaktion zu besprechen – und die konnten sich sehen lassen. Vom 26. Februar bis 1. April waren die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer fast täglich, oft bis spät in die Abendstunden, im Einsatz. Entlang der Ortsverbindungsstraße zwischen Haberskirch und Bitzenhofen sammelten sie Amphibien aus den Schutzeimern am Amphibienzaun und brachten die Tiere sicher über die Straße zu einem eigens angelegten Laichgewässer an der A8.

    Die Bilanz ist beeindruckend: Insgesamt konnten 1236 Erdkröten, Frösche und Molche geschützt und sicher zu ihrem Laichgebiet gebracht werden. Damit bestätigt sich erneut, dass die Lebensbedingungen im Ulrichsholz weiterhin gut sind und die Amphibienbestände stabil bleiben. Unterstützt wurde die Aktion vom Friedberger Bauhof, der beim Eingraben der Eimer und beim Aufbau des Zaunes half. Auch Frau Fendt vom Tiefbauamt trug mit ihrer Unterstützung zum Gelingen des Projekts bei. Dieses Zusammenspiel von Ehrenamt und kommunaler Hilfe zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreicher Natur- und Umweltschutz vor Ort funktionieren kann.

    Entsprechend positiv war die Stimmung beim Abschlusstreffen: Die intensive Arbeit der vergangenen Wochen hat sich sichtbar ausgezahlt. Gleichzeitig richtet die Ortsgruppe den Blick nach vorne. Da sich einige langjährige Führungskräfte aus privaten Gründen zurückziehen, werden nun Menschen gesucht, die sich mit neuen Ideen und frischem Engagement einbringen möchten – sei es bei Naturaktionen, der Biotoppflege, Naturführungen oder organisatorischen Aufgaben.

    Um neue Interessierte kennenzulernen, plant die Ortsgruppe am Sonntag, 19. Juli, ein Sommertreffen für ihre rund 400 Mitglieder. Alle, die sich aktiv für Natur- und Umweltschutz in Friedberg einsetzen möchten, sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Interessierte können bereits jetzt Kontakt aufnehmen unter: bn-friedberg@web.de.

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