Aus der Sporthalle dröhnt laute Musik herüber und man hörtdie Fußbälle auf den Boden donnern. Das Training ist in vollem Gange und erfordert von den Theaterleuten, die nur durch einen großen Stoffvorhang getrennt auf der Bühne mit den ersten Proben für ihr Theaterstück starten, volle Konzentration. „Ja soll ich denn rechts oder links entlanglaufen, wenn der Giacomo hinter der Bank steht?“, will Michaela Knoth wissen. „Wo muss der Bierkasten denn vor meinem Kiosk stehen?“, fragt Mathias Grandl nach. Gemeinsam werden die besten Lösungen gesucht und einzelne Szenen mehrfach durchgespielt. Denn noch müssen die Abläufe auf der Bühne optimiert werden. Auch sind noch viele Textbücher in den Händen der Laienspieler zu sehen. Aber schon bald wird sich alles eingespielt haben und sich zu einem runden Spielablauf zusammenfügen. Dass das Bühnenbild noch sehr spartanisch ist, tut dem Probenablauf keinen Abbruch. Stück für Stück wird alles bis zur Theaterpremiere am 21. März vervollständigt und ausgebaut.
Eurasburg
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