Startseite
Icon Pfeil nach unten
Friedberg
Icon Pfeil nach unten
Friedberg
Icon Pfeil nach unten

Förderung für Friedberger Musiksommer

Friedberg

45.000 Euro aus dem Kulturfonds Bayern für den Friedberger Musiksommer

  • |
  • |
  • |
  • |
    Die Konzerte beim Friedberger Musiksommer - hier in der Rothenberghalle - sind meist ausverkauft.
    Die Konzerte beim Friedberger Musiksommer - hier in der Rothenberghalle - sind meist ausverkauft. Foto: Gerd Horseling (Archivbild)

    Große Freude bei den ehrenamtlichen Organisatoren des Friedberger Musiksommers: Das Festival erhält zum diesjährigen Jubiläum eine Förderung in Höhe von 45.000 Euro aus dem Kulturfonds Bayern. „Es freut mich, dass der Friedberger Musiksommer vom Kulturfonds Bayern 2026 profitiert“, sagt Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko, der sich für diese Unterstützung stark gemacht hat. „Damit reiht er sich ein in eine Fülle weiterer hochwertiger kultureller Highlights, die in ganz Bayern gefördert werden, darunter Musikfestivals, Ausstellungen, Museumsprojekte und Theaterproduktionen.“

    25. Jubiläum beim Friedberger Musiksommer

    Der Friedberger Musiksommer findet in diesem Jahr vom 26. bis 30. August 2026 bereits zum 25. Mal statt. Zum Jubiläum präsentieren hochkarätige Musikerinnen und Musiker aus großen Orchestern sowie Solistinnen und Solisten auf internationalem Niveau sechs Konzerte an fünf Tagen aus den Bereichen Jazz und Klassik sowie ein Kinderkonzert. Auftakt ist in der Stadtpfarrkirche St. Jakob mit Norrköpings Symphonieorchester aus Schweden. Auf dem Programm stehen zwei Meisterwerke der klassischen Musik: das einzige Violinkonzert von Johannes Brahms, gespielt von Kolja Blacher, einem der wichtigsten Geigenvirtuosen unserer Zeit, und die „große“ Sinfonie in C-Dur von Frank Schubert.

    Bei der „Nachmusik im Schloss“ gibt es am 27. August Kammermusik im Wittelsbacher Schloss. Zum Auftakt spielen die Bläser eine Quintett-Version des „Tombeau de Couperin” von Maurice Ravel. Im Anschluss daran musizieren fünf Festivalsolisten Mozarts Streichquintett in c-Moll. Der zweite Konzertteil steht im Zeichen von Dvorak. Zur Aufführung kommen die „Romantischen Stücke“ für Violine und Klavier sowie das Klavierquintett in A-Dur.

    Mit einem triumphalen Auftritt hat sich die Jazzsängerin Jocelyn B. Smith bereits im vergangenen Jahr in die Herzen des Friedberger Publikums gesungen. Grund genug, die Sängerin zum Jubiläum erneut einzuladen. Zusammen mit der 13-köpfigen Friedberger All-Star Bigband gibt es am 28. August in der Rothenberghalle Songs aus Jazz-Pop und Rock in Arrangements von Tal Balshai. Das Kinderkonzert ist seit einigen Jahren fester Bestandteil des Musiksommers. In diesem Jahr kann sich der Nachwuchs am 29. August in einer nachmittäglichen „Reality-Show“ in der Rothenberghalle ausprobieren. Für Kinder ist der Eintritt frei.

    Ehrenamtliche Organisatoren freuen sich über 45.000 Euro aus dem Kulturfonds

    Am selben Ort und ebenfalls am 29. August findet das abendliche Galakonzert „25 Jahre Friedberger Musiksommer“ statt. Alle Musiksommer-Solisten binden gemeinsam einen bunten Erinnerungsstrauß mit musikalischen Höhepunkten der vergangenen 25 Jahre. Eine Matinee am 30. August bildet den Abschluss des Musiksommers. In der Rothenberghalle spielen – quasi als Auftakt zum Beethoven-Jahr 2027 – Michal Friedländer und Bläsersolisten das Klavierquintett in Es-Dur von Beethoven. Krönender Abschluss wird dann das Oktett für Streicher von Felix Mendelssohn Bartholdy sein.

    Das Festival wird komplett ehrenamtlich von den „Bürgern für Friedberg“, Gerd und Anita Horseling und Franz und Martha Reißner, organisiert mit Unterstützung von circa 30 Helferinnen und Helfern während des Festivals. „Diese Förderung ist eine große Anerkennung für alle, die sich schon so lange für den Musiksommer engagieren“, sagt Gerd Horseling, „und vor allem auch für die Musikerinnen und Musiker, die das künstlerische Niveau über diese lange Zeit geprägt haben.“ Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Michal Friedländer und Karl-Heinz Steffens, einst Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker und seit 20 Jahren weltweit engagierter Dirigent. (AZ)

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren