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Franz Reißner erhält den Jakobsbecher der Pfarrei St. Jakob

Friedberg

Franz Reißner erhält den Jakobsbecher der Pfarrei

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    Franz Reißner (Mitte) erhält den Jakobsbecher der Pfarrei (links neben ihm Pfarrer Steffen Brühl).
    Franz Reißner (Mitte) erhält den Jakobsbecher der Pfarrei (links neben ihm Pfarrer Steffen Brühl). Foto: FSeventfoto

    Freundschaft, Dankbarkeit und Wertschätzung prägten die Pfarrmesse in der Friedberger Stadtpfarrkirche St. Jakob. Acht Sänger des Männerchors Völs am Schlern aus Südtirol waren nach Friedberg gekommen, um sich von Pfarrer Steffen Brühl, der Friedberg im Sommer verlassen wird, zu verabschieden. Zugleich verlieh die Pfarrei St. Jakobus major den Jakobsbecher an Franz Reißner.

    Mit dem Jakobsbecher würdigt die Pfarrei Menschen, die sich um das kirchliche und gesellschaftliche Leben besonders verdient gemacht haben. In seiner Laudatio zitierte Brühl Reißner mit der Aussage: „In Friedberg kannst du alles machen – du musst es nur selbst machen.“ So locker dieser Spruch klinge, stecke darin die Erfahrung eines Menschen, der viele Ideen habe und zugleich wisse, dass man manches selbst in die Hand nehmen müsse.

    Pfarrer Brühl dankt Reißner für dessen Engagement

    Reißner habe selten lange nach Zuständigkeiten gefragt, sagte Brühl, sondern nach Wegen gesucht, Projekte umzusetzen. Als Beispiele nannte er die Sonderausstellung „St. Jakob – Glaubensmonument im Wandel der Zeit“ im Wittelsbacher Schloss im Jahr 2011, die Nikolaus-Figur der Fieranten des Friedberger Advents und die Aufstellung eines Standbildes des Pallottinergründers Vinzenz Pallotti.

    Einen besonderen Platz in der Würdigung nahm die Restaurierung des historischen Altarblatts der alten Jakobskirche von Johann Reismiller ein. Das Gemälde zeigt den Stadt- und Pfarrpatron Jakobus den Älteren und gehört zu den wenigen Kunstwerken, die aus der früheren Kirche erhalten geblieben sind. Brühl bezeichnete das Altarblatt als besonderen Schatz Friedbergs. Dass dieses Zeugnis der Stadtgeschichte heute als restauriert betrachtet werden könne, sei wesentlich der Initiative Reißners zu verdanken.

    Der Geehrte hat in Friedberg noch viel vor

    Der Geehrte erinnerte in seinen Dankesworten an die vielen Handwerker, Unterstützer und Sponsoren, die seine Projekte mitgetragen hätten. Besonders dankte er für das Vertrauen, das ihm immer wieder entgegengebracht worden sei. Zudem dankte der Brühl für dessen Offenheit und Unterstützung bei zahlreichen Projekten. Zum Schluss zeigte Reißner, dass mit seinem Einfallsreichtum weiter zu rechnen ist. An die Friedbergerinnen und Friedberger gerichtet sagte er: „Es gibt noch viel zu tun – und ich habe noch viele Ideen.“

    Am Ende des Gottesdienstes dankte Brühl den Sängern des Männerchors Völs für ihre musikalische Gestaltung und die langjährige Verbundenheit mit Friedberg. Mit einem Augenzwinkern sagte er, ihr Besuch mache ihm den Abschied aus Friedberg – und damit in gewisser Weise auch von Völs – noch ein Stück schwerer. (AZ)

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