Die Seniorenunion Friedberg lud zu einem mitreißenden Vortag unter dem Titel "Kunst – Sex – Venedig" in den Gasthof Linde ein. Vor knapp 50 Zuhörern erzählte Hans Jürgen Hirner, ein exzellenter Kenner der Welt um Peggy Guggenheim, interessantes über die damalige Kunstszene. Hätte ihr Vater Benjamin, der ja mit seiner Geliebten auf der Titanic zugunsten von Kindern auf sein Recht auf ein Rettungsboot verzichtete, ihr nicht mehrere Millionen Dollar hinterlassen, würde es viele Künstler nicht geben. Max Ernst, Wassily Kandinsky, Jean Cocteau – sie alle erfuhren ihre Gunst. Mit Samuel Beckett, sagte Peggy, sei sie tagelang nicht aus dem Bett gekommen. Gerade in Venedig hat Peggy Guggenheim starke Spuren interlassen. "Also kein Kind von Traurigkeit" - mit diesn Worten bedankte sich der Vorsitzende der Seniorenunion Rüdiger Hirner bei seinem Bruder Hans Jürgen, der den grandiosen Applaus verdient hatte.
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