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Gögginger Bierkrieg: Streit im 18. Jahrhundert offenbart - Friedberger Bier ist besser als Augsburger

Friedberg/Göggingen

Ist Friedberger Bier besser als Augsburger Bier?

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    1790 ließ es Fürstbischof Clemens Wenzeslaus zu, dass in Göggingen das „ausländische“ Friedberger Bier kredenzt werden durfte.
    1790 ließ es Fürstbischof Clemens Wenzeslaus zu, dass in Göggingen das „ausländische“ Friedberger Bier kredenzt werden durfte. Foto: Sammlung Heinz Münzenrieder

    In den Jahren 1789/1790 gab es in Göggingen richtig Ärger wegen des angeblich „übel eingesottenen und grottenschlechten“ Bieres. Sogar der im fernen Koblenz residierende Fürstbischof Clemens Wenzeslaus musste sich mit dem flüssigen Streitobjekt gnädigst befassen. Dem damals hohe Wellen schlagenden „Gögginger Bierkrieg“ lag ein für heutige Verhältnisse nicht mehr recht verständlicher Anlass zu Grunde. Den Gögginger Wirten – wohl in erster Linie jenen, die selbst den so heftig kritisierten Gerstensaft brauten – ging es gegen den Strich, dass der Direktor des Priesterspitals Bier aus dem ausländischen kurbairischen Friedberg bezog.

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