Ein letztes Feinstimmen, ein Hauch Kollophonium auf die Saiten seiner kostbaren Guadagnini und nach wenigen Takten mit seinem Pianisten Giuseppe Magnanino von Chick Coreas Got a Match glaubt das Publikum zu wissen, dass dieses Konzert etwas Besonderes wird. Doch Magnagnino moniert nach dem ersten Stück und lässt den Tontechniker noch einmal nachjustieren. Nach dieser kleinen Episode ist klar: Auf dieser Bühne hat nicht der Hauch einer musikalischen oder tonalen Entgleisung Platz – was mit dieser Prämisse möglich ist, lässt atemlos zurück.
Friedberg
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