Evi Braun begutachtet die Orangen auf dem Verkaufstisch vor ihr, dreht sie in der Hand und reicht acht Stück der Verkäuferin Sabine Grzonka. Grzonka legt sie auf eine Waage. „Letzte Woche gab es keine Orangen“, sagt Braun. Deshalb nehme sie heute mehr. Sie kramt in ihrem Geldbeutel nach den passenden Geldscheinen und hilft Grzonka, das Obst in einen beigen Jutebeutel zu legen. Die 73-Jährige ist an diesem grauen Freitagmorgen eine von wenigen Kundinnen und Kunden auf dem Friedberger Wochenmarkt. Zuletzt beschäftigte sich auch die Stadt Friedberg mit Maßnahmen, die die Kundenfrequenz wieder ankurbeln sollen, die seit Jahren rückläufig ist.
Friedberg
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