Die Eurasburger Gemeindevertreter fanden sich in der bisherigen, alten und vertrauten Runde zum letzten Mal zusammen und hatten noch einige wichtige Entscheidungen zu treffen, doch es wurde auch ein bisschen emotional. Denn Bürgermeister Paul Reithmeir fand zur Verabschiedung der scheidenden Gemeinderatsmitglieder sehr würdigende und dankbare Worte. „Wir hatten eine tolle Zeit zusammen; wir haben miteinander diskutiert, viele Sachen angepackt und umgesetzt. Im Fokus stand dabei immer das Gemeindewohl“ führte er an. Er sei zudem stolz, wie sachlich, kollegial und zielgerichtet miteinander gearbeitet wurde. Das sei nicht immer selbstverständlich.
Bürgermeister Paul Reithmeir verabschiedet langjährige Gemeinderäte
Dank des Engagements jedes Einzelnen konnten in den vergangenen Jahren miteinander große Projekte wie der Anschluss an die Kläranlage Mittlere Paar, der Anbau an das Kinderhaus, und die Erweiterung der Grundschule verwirklicht werden. Mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent wurden feierlich verabschiedet Thomas Frank (WF Eurasburg, zwölf Jahre Gemeinderat), Max Baumann (CSU, zwölf Jahre Gemeinderat), Brigitte Hartweg (Bürgerblock Eurasburg, 18 Jahre Gemeinderat), Stephan Steigenberger (WG Freienried, 20 Jahre Gemeinderat), Olaf Redl (PRO Eurasburg, 13 Jahre Gemeinderat) und Herbert Meßner (WF Eurasburg, zwölf Jahre Gemeinderat).
Die Sprache kam auch auf den am Samstag, 9. Mai, stattfindenden Familyday, bei dem erstmalig auch eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) geplant ist. Da diese für die DKMS mit nicht unerheblichen Labor- und Materialkosten verbunden ist, beteiligt sich die Gemeinde an dieser Aktion mit einer Spende in Höhe von 1500 Euro.
Straßenbeleuchtung in Brugger wird verbessert
Zudem entschied der Gemeinderat, die Straßenbeleuchtung im Ortsteil Brugger mittels sieben Solarleuchten zu verbessern. Ein Antrag einer Anwohnerin aus Hergertswiesen, den Radweg zwischen Hergertswiesen und dem Gemeinschaftshaus Freienried ebenfalls mit Straßenlampen zu versehen, wurde dagegen abgelehnt. Die Befürchtung: Es handele sich im einen Wirtschaftsweg und womöglich würden vermehrt Beleuchtungsanträge gestellt. Vielleicht müssten dann alle Rad- und Wirtschaftswege rund um den Ort beleuchtet werden, was aber schon rein aus Kostengründen nicht möglich sei.
Eine Änderung beschlossen die Gemeinderäte für den Eurasburger Friedhof. Dort können nun Familiengräber als Urnengräber genutzt werden. Dafür kann die Grabstätte gestalterisch parzelliert und eine Stele errichtet werden.
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