Sie haben ein Konzept zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Verkehrssicherheit in der Friedberger Innenstadt erstellt. Im Fokus Ihrer Ideen steht der Verkehr in und um die Ludwigstraße. Warum?
MANUEL WEINDL: Der Wunsch nach weniger Verkehr in der Ludwigstraße wird immer wieder diskutiert. Das würde auch zur Aufenthaltsqualität beitragen. Friedberg hat sehr viel Durchgangsverkehr, der für den Einzelhandel nicht wirklich etwas bringt. Mein oberstes Ziel ist – und ich glaube, das ist ein Wunsch von vielen, die sich in Friedberg aufhalten: die Erhöhung der Sicherheit vor allem der Fußgänger und die Befriedigung der Verkehrssituation zum Wohl und zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Warum ist die Situation verbesserungswürdig?
WEINDL: Das Wildparken in der Ludwigstraße führt bisweilen dazu, dass Fußwege insbesondere für Passanten mit Rollatoren oder Kinderwägen oft schwer begehbar sind und dass Radfahrer auf den Fußweg ausweichen und dann wiederum von Passanten angepöbelt werden. Die Kunden, die mit dem Auto kommen, sind sauer, wenn sie einen Strafzettel wegen Falschparkens bekommen. So sind alle Verkehrsteilnehmer unzufrieden.
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