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Lions Cub Friedberg spendet 23.000 Euro aus der Adventskalender-Aktion 2025

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Lions spenden 23.000 Euro: Wie dieses Geld in Friedberg und Umgebung konkret hilft

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    Der Mittagstisch des Friedberger Bürgernetzes ist ein Projekt, das der Lions Club durch seine jährliche Unterstützung ermöglicht.
    Der Mittagstisch des Friedberger Bürgernetzes ist ein Projekt, das der Lions Club durch seine jährliche Unterstützung ermöglicht. Foto: Alexander Schraut (Archivbild)

    In den Räumlichkeiten des Bürgernetzes Friedberg am Bahnhof wurde schon beim Eintreffen deutlich, dass es an diesem Tag weder um einen gemeinsamen Mittagstisch noch um Digitalsprechstunden als vielmehr um Begegnungen gehen wird. Der Lions Club Friedberg hatte zu diesem Treffen eingeladen, um diejenigen zusammenzubringen, deren Arbeit durch die finanzielle Unterstützung der Lions ermöglicht oder erleichtert worden war. „Wir wollten sehen, was aus den Projekten geworden ist und zugleich die Menschen dahinter kennenlernen“, hieß es aus den Reihen der Organisatoren.

    Helmut Börner von den Lions gab ein kurzes Update in puncto Adventskalender. „Auch wenn es heute draußen nicht sehr weihnachtlich ist“, scherzte er über die 30 Grad Temperatur. So gehe für ihn mit dem heutigen Tag die Saison 2025 zu Ende. Die Lions können auf einen Reingewinn von 23.000 Euro stolz sein. Bereits jetzt beginnt die Sponsorensuche für 2026. „Und auch Anton Oberfrank wird wieder nach einem geeigneten Motiv für die Titelseite suchen“, verriet er.

    Vertreter der unterstützten Projekte und Mitglieder des Lions Clubs Friedberg kamen beim gemeinsamen Nachmittag im Lokschuppen ins Gespräch und berichteten von ihren Erfahrungen mit den geförderten Initiativen.
    Vertreter der unterstützten Projekte und Mitglieder des Lions Clubs Friedberg kamen beim gemeinsamen Nachmittag im Lokschuppen ins Gespräch und berichteten von ihren Erfahrungen mit den geförderten Initiativen. Foto: Christine Hornischer

    Nach und nach stellten die eingeladenen Gäste ihre Projekte vor. Dabei ging es nicht um Selbstdarstellung, sondern um die konkrete Hilfe vor Ort: Unterstützung für soziale Einrichtungen, kulturelle Angebote, Hilfen für Familien oder Initiativen, die Menschen zusammenbringen. So erzählte beispielsweise Birgit Hartmann vom Bürgernetz, dass ein Großteil der Zuwendungen in die Aktivitäten wie Mittagstisch oder die Bürgernetz-Bands geflossen seien.

    Viele soziale Projekte in Friedberg und Umgebung

    Rieds Quartiersmanagerin Claudia Bordon-Vieler, die zum ersten Mal von den Lions bezuschusst worden war, berichtete von einem zweiten Seniorenausflug, dessen Ausschreibung für den Herbst dank der Lions möglich gewesen sei. Auch wies sie auf ein Liederheft hin, das nun in die zweite Auflage gehe, weil das erste schon „leergesungen“ sei.

    Heinz Bolleinger vom Tanzclub Friedberg sprach über die Inklusions-Tanzgruppe des Vereins. Trainerin Christine Langer erzählte von zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern, von denen sechs auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Jede Choreografie müsse deshalb neu gedacht, jede Bewegung genau angepasst werden. „Die Tänze müssen für alle funktionieren“, schilderte sie. Umso wichtiger sei die Unterstützung gewesen: Dank der Lions konnten die ersten beiden Semester für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.

    Abschlussspiel "Das Crazy!" in der Kunstschule Friedberg. Auch diese Friedberger Institution wird von den Lions unterstützt.
    Abschlussspiel "Das Crazy!" in der Kunstschule Friedberg. Auch diese Friedberger Institution wird von den Lions unterstützt. Foto: Sulamith Maier (Archivbild)

    Auch Sulamith Maier von der Kunstschule Friedberg gewährte einen sehr persönlichen Einblick. Die Lions hätten der Schule nicht nur eine Bühne und ein Schwerlastregal überlassen, sondern auch ganz praktische Hilfe ermöglicht. So konnten unter anderem ein Beamer, ein Laptop und ein Handy angeschafft werden. Hannes Kölnsperger betonte dabei, dass die Lions-Hilfe nicht allein als Geldspende verstehen. Oft gehe es ebenso darum, Kontakte herzustellen, Dinge weiterzugeben oder unbürokratisch Unterstützung zu leisten.

    Auch die Kartei der Not erhält eine Spende aus dem Adventskalender-Erlös. Das Leserhilfswerk unterstützte 2025 in 70 Fällen im Landkreis, unter anderem eine Familie, die durch einen Brand obdachlos geworden war, aber auch alte Menschen, die ihre Heizkosten nicht zahlen konnten.

    Gerade diese persönlichen Schilderungen prägten den Nachmittag. Statt abstrakter Summen und Zahlen standen Menschen, Begegnungen und konkrete Erfahrungen im Mittelpunkt. Immer wieder wurde deutlich, wie unmittelbar die Hilfe ankommt – sei es auf einer Tanzfläche, in einem Kunstraum oder im Alltag der Betroffenen.

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