Merching hat viel Entwicklungspotenzial, wie sehen Sie das Wachstum der Gemeinde im Bereich Wohnbau und Gewerbeansiedlung?
Aktuell sind wir unmittelbar davor, ein Baugebiet im Einheimischenmodell zu vermarkten. Auch ein Kindergarten wird dort errichtet. Im Bereich der Gewerbeansiedlung möchten wir ebenfalls moderat wachsen.
Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen?
Mein Herzensthema ist die Transparenz. Ich finde es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger leicht an Informationen aus der Verwaltung und der Arbeit des Gemeinderates kommen. Heutzutage reicht „Print“ als Informationsquelle nicht mehr aus. Es muss sehr viel mehr digital informiert werden. Ein weiteres großes Anliegen ist mir die medizinische Versorgung im Ort. Hier müssen wir uns für die Zukunft gut rüsten. Die Versorgung darf sich nicht verschlechtern, eher verbessern. Dafür gibt es in den nächsten Jahren viel zu tun.
Was wollen Sie für die Jugend in Ihrem Ort tun?
Die Freien Wähler Merching stellen seit vielen Jahren den Jugendbeauftragten um die Interessen und Wünsche der Jugend aufzunehmen. Unser Merchinger Ferienprogramm ist sehr vielfältig, des Weiteren haben wir im Ort durch die sehr engagierte Jugendarbeit in allen Vereinen Angebote für jeden Geschmack. Ich werde im Falle meiner Wahl für die Jugendlichen eine Jugendsprechstunde etablieren.
Was brauchen die Senioren?
Für unsere Senioren ist es wichtig, so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können. Dazu gehört, wie oben schon erwähnt, eine gute medizinische Versorgung, aber auch barrierefreie Wohnungen und entsprechende Angebote aus der Seniorenbetreuung.
Warum ist es wichtig, wählen zu gehen?
Die Demokratie ist ein hohes Gut und wir dürfen nicht vergessen, dass Wählen nicht selbstverständlich ist. Gerade bei Kommunalwahlen entscheidet die eigene Stimme mit, wie es in dem Ort, in dem ich wohne, weitergeht. Wählen heißt mitreden. Nicht wählen heißt, ich lasse andere über mich entscheiden.
Wie würden Sie einem Fünfjährigen die Aufgaben eines Bürgermeisters erklären?
Ein Bürgermeister ist so etwas wie der Chef einer Gemeinde. Es gibt aber auch Chefinnen – also Bürgermeisterinnen. Er schaut, dass es den Menschen, die da wohnen gut geht. Zum Beispiel entscheidet er mit, wo Spielplätze gebaut werden oder ob man einen neuen Kindergarten bauen muss oder am Schulhaus etwas verbessert werden kann. Er hört allen zu und überlegt dann, wie er helfen kann. Bei der Arbeit helfen viele andere Erwachsene, wie z. B. der Gemeinderat und die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung.
Was schätzen Sie an Ihrem/Ihren Konkurennt:innen?
Die Kandidatin der Grünen kenne ich leider nicht, insofern kann ich mich hierzu nicht äußern. Helmut Luichtl schätze ich als ausgleichenden, engagierten Bürgermeister, dem seine Aufgabe am Herzen liegt.
Bettina Grabmann
- Alter: 57 Jahre
- Aufgewachsen in Merching
- Familienstand: verheiratet
- Kinder: 1 erwachsener Sohn
- Ausbildung und Beruf: medizinische Fachangestellte und seit über 30 Jahren Verwaltungsangestellte bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns
- Hobbys: Lesen, Ski fahren, Golfen
- Was würden Sie gerne besser können? Golfen
- Ehrenämter: Kassenprüferin beim katholischen Frauenbund Merching, engagiert im Wirtschaftsbetrieb der Paartaler
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