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Merching: Ein Rathaus voller Hühner

Merching

Ein Rathaus voller Hühner

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    Im Merchinger Rathaus regierte das 1. Merchinger Hühnerkomitee. Wichtigste Amtshandlung: Bürgermeister Helmut Luichtl (hinten, Mitte) die Krawatte abzuschneiden.
    Im Merchinger Rathaus regierte das 1. Merchinger Hühnerkomitee. Wichtigste Amtshandlung: Bürgermeister Helmut Luichtl (hinten, Mitte) die Krawatte abzuschneiden. Foto: Brigitte Glas

    In knallbunten, großkarierten Kostümen marschierten die Damen des 1. Merchinger Hühnerkomitees, angeführt von „Oberhuhn“ Sabine Schramm, am Glumperten Donnerstag im Merchinger Rathaus ein. „Großkariert“ musste sein, getreu ihrem diesjährigen Motto „Kleinkariert auf keinen Fall – Toleranz im Hühnerstall.“ Bunt, fröhlich, charmant und blendend aussehend, zückten sie aber doch kurzerhand ihre Scheren, umgarnten Merchings Bürgermeister Helmut Luichtl und schnitten ihm die Krawatte ab. Da gab es keine Toleranz. Aber dafür den schon traditionellen Faschingsorden. Diesmal war es wohl lustiger als sonst im Sitzungssaal. Bei Sekt und Faschingskrapfen ging der Glumperte Donnerstag schon gut los, bevor die wilden Hühner nach Mering weiterzogen. Als nächster war der dortige Bürgermeister Florian Mayer dran und dann Landratskandidat Peter Tomaschko. Der krönende Abschluss des Weiberfaschings findet dann wieder in Merching statt. Im Trachtenheim feiert man bis in den frühen Morgen.

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