1. Mering wächst, neue Wohngebiete sind aber knapp, wo sehen Sie Entwicklungspotenzial für die Marktgemeinde?
Potenziale sehe ich vor allem in den Baulücken im Innenort und den unbebauten Bereichen innerhalb der B2. Mehr Menschen bedeuten mehr Verkehr und mehr Druck auf die Infrastruktur. Die Mobilität der Zukunft kennt nicht nur das Auto, sondern auch Radwege und einen Bürgerbus. Dazu braucht es den Erhalt der bestehenden Struktur. Mering wird wachsen – aber politisch gestaltet und mit einer starken Gemeinschaft, die mitwächst.
2. Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen?
Wir brauchen eine klare und fundierte Vorstellung von der Zukunft Merings in allen Bereichen, einen allumfassenden Ortsentwicklungsplan von Bauen, über Betreuung, Gewerbe, Infrastruktur, Umwelt, Jung und Alt und alle Themen, die das Zusammenleben vor Ort betreffen.
3. Was wollen Sie für die Jugend in Ihrem Ort tun?
Plätze und Raum zur Entfaltung schaffen bzw. erhalten, verbesserte Freizeitmöglichkeiten in Mering (Freizeitsport, Veranstaltungen) und bezahlbarer Wohnraum, um hier bleiben zu können.
4. Was brauchen die Senioren?
Möglichkeiten zur selbstbestimmten Versorgung, so lange es geht im gewohnten Umfeld und ausreichend Plätze in Tages- und Kurzzeitpflege sowie betreutem Wohnen. Dazu verbesserte Mobilität z.B. mit einem Bürgerbus, wozu auch kurze Wege, Nahversorgung und ein gesamter barrierefreier Ort gehört.
5. Warum ist es wichtig, wählen zu gehen?
Nur wer mitspielt, kann gewinnen und nur wer wählt bestimmt mit, was und wie sich das Zusammenleben vor Ort entwickelt.
6. Wie würden Sie einem Fünfjährigen die Aufgaben eines Bürgermeisters erklären?
Er ist erster Bürger und damit Diener des Ortes und vertritt und setzt sich für alle Bürger ein. Wie ein Dirigent kümmert er sich um alle Themen des Zusammenlebens, balanciert sie aus, damit es zu Harmonie und Wohlklang führt, dass alles funktioniert und alle davon profitieren.
7. Was schätzen Sie an Ihrem/Ihren Konkurennt:innen?
LAURA MATTHES: Ihren Blick auf die Dinge ähnlich zu meinem. Florian Mayer: sein Namensgedächtnis
Matthias Stößlein
- Alter: 46
- Aufgewachen in: Mering
- Familienstand: ledig
- Kinder: keine
- Ausbildung und Beruf: Diplom-Volkswirt, Geschäftsführer
- Hobbys: Saxophon, Fußball, Laufen, Radfahren und AEV-Eishockey
- Was würden Sie gerne besser können? Namen merken
- Ehrenämter: Vorstandsmitglied der Kolpingkapelle Mering, Mitglied der Kirchenverwaltung, Fraktionssprecher in Marktgemeinderat und Kreistag
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