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Mering, Merching: Schnelles Internet für Mering und Merching soll noch 2022 starten

Mering, Merching

Schnelles Internet für Mering und Merching soll noch 2022 starten

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    Schnelles Internet soll es in Mering und Merching geben.
    Schnelles Internet soll es in Mering und Merching geben. Foto: Eva Weizenegger

    In Merching sind die Bauarbeiten bereits in vollem Gang, in Mering soll noch Ende Mai der Startschuss fallen: Die Bayernwerke sind in beiden Kommunen für den Ausbau des Glasfasernetzes verantwortlich. Das bedeutet, dass die Bayernwerke dort die nötige technische Ausstattung zur Verfügung stellen, damit später die Kundinnen und Kunden mit schnellem Internet und Telefonie versorgt werden können. Das bietet dann die Tochtergesellschaft Telnet der Lechelektrizitätswerke (LEW) an.

    Seit Mai 2021 sind in Merching die Bagger am Werk. Für die Gemeinde und seine Gemeindeteile bietet dieses Projekt der Bayernwerke eine große Chance. "Die Kosten für den Ausbau übernimmt komplett Bayernwerk, und wir bekommen gleichzeitig überall schnelles Internet und Telefonie", sagt Bürgermeister Helmut Luichtl. Damit verfügen die Merchinger dann bis zum Jahresende künftig über die neue Glasfasertechnologie, die Datentarife von 100, 200, 500 oder sogar 1000 Mbit pro Sekunde gewährleisten.

    Hochdorf ist beim Glasfaserausbau ganz vorne dabei

    Mit Merching startete Bayernwerk sein Geschäftsfeld im Glasfaserausbau. Mering folgt nun. Waren in Merching über 50 Prozent bei der Vorvermarktung dabei, so sind es in Mering 35 Prozent aller Haushalte, die sich am Glaserfasernetz anschließen wollen. Einen Überblick über die Zahlen gibt Wolfgang Wilhelm von den Bayernwerken in Gespräch mit den Bürgermeistern Helmut Luichtl aus Merching und Florian Mayer aus Mering.

    Bereits in den kommenden Wochen sollen in Merching die ersten Haushalte ans Glasfasernetz gehen. "Vermutlich wird Hochdorf zu den Ersten gehören", freut sich Luichtl. Bis zum Ende des Jahres sollen dann die weiteren Anschlüsse folgen.

    Wolfgang Wilhelm und die Bürgermeister Florian Mayer und Helmut Luichtl bei der Baustelle in Merching.
    Wolfgang Wilhelm und die Bürgermeister Florian Mayer und Helmut Luichtl bei der Baustelle in Merching. Foto: Eva Weizenegger

    Davon kann Mering derzeit noch träumen. Die Vorvermarktung ist abgeschlossen und damit auch die Chance vorbei, einen kostenlosen Anschluss zu erhalten. "Wer jetzt noch mitmachen möchte, kann aber zu einem kostengünstigeren Tarif noch auf den Zug aufspringen", sagt Wilhelm und fügt hinzu, "später, wenn alle Kabel verlegt sind, kann ein Glasfaseranschluss mehrere Tausend Euro kosten." Das gelte auch noch für Merching in den Bereichen, wo der Ausbau noch nicht angefangen habe, informiert Luichtl.

    In Mering startet der Glasfaserausbau Ende Mai

    Ab Ende Mai soll in der Marktgemeinde mit den Arbeiten begonnen werden. "Wir sehen diese Maßnahme als ungeheuren Standortvorteil für unsere Kommune an", sagt Florian Mayer. Der Meringer Bürgermeister wird derzeit vielfach darauf angesprochen, wann denn in Sachen Glasfaserausbau endlich etwas vorangeht. "Doch das liegt nicht in unseren Händen, sondern bei den Bayernwerken", so Mayer. Wilhelm informiert, dass durch die Corona-Pandemie sich die Arbeiten etwas verzögert haben. "Nun sind wir zuversichtlich und wollen bis Ende 2023 unser Projekt in Mering abschließen." Dann werden, bis auf die Neubaugebiete und das neue Gewerbegebiet, die bereits Glasfasertechnologie haben, alle beteiligten Haushalte über Highspeed-Internet verfügen.

    Beide Kommunen profitieren durch den Glasfaserausbau auch noch davon, dass die alten Dachträger für die Stromversorgung der Haushalte und auch der Straßenbeleuchtung von den Bayernwerken kostenlos abgebaut werden. "Die Bürgerinnen und Bürger, die von diesem Angebot Gebrauch machen, müssen aber für die Versorgung ihres Stromnetzes im Haus sorgen", erklärt Luichtl. Der Stromanschluss wird unterirdisch bis zum Haus gelegt. "In Merching machten davon weit mehr Haushalte mit, als zunächst gerechnet", berichtet Luichtl. So waren es über 200, statt der geplanten 20 bis 30 Objekte, die ihre Dachträger abbauen ließen. "Ich schätze, dass auch in Mering einige diese Chance ergreifen", sagt Mayer. Die Marktgemeinde hatte erst in der jüngsten Bauausschusssitzung beschlossen, dass die Dachträger für die Straßenbeleuchtung von den Bayernwerken abgebaut werden sollen.

    Weitere Informationen zum Glasfaserausbau der Bayernwerke sind im Internet zu finden.

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