Das Museum im Wittelsbacher Schloss in früheren Tagen glich – ohne das wertend zu meinen – eher einer gut aufgeräumten Rumpelkammer, in der alle Schätze gelagert und gleichzeitig präsentiert wurden: Da standen historische Uniformen neben Gemälden, Grabungsfunde neben historischen Gewehren und Münzen. Aus heutiger Perspektive ist das kaum noch vorstellbar – einerseits, weil die modernen Museumskonzepte einen Fokus auf ausgewählte Stücke bevorzugen, und andererseits, weil der Museumsbestand im Laufe der Jahrzehnte stetig gewachsen ist. Doch das hat auch einen vermeintlichen Nachteil: Viele tolle Ausstellungsstücke lagern inzwischen im Depot im Friedberger Businesspark und sind damit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Friedberg
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