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Schmiechen: Schmiechen befasst sich mit alten Bebauungsplänen

Schmiechen

Schmiechen befasst sich mit alten Bebauungsplänen

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    In Schmiechen gibt es einige Bebauungspläne, die schon sehr alt sind und nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen entsprechen.
    In Schmiechen gibt es einige Bebauungspläne, die schon sehr alt sind und nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen entsprechen. Foto: Eva Weizenegger

    Der Gemeinderat Schmiechen befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit einer Bauvoranfrage. An der Birkenstraße möchte ein Bürger auf einem noch unbebauten Grundstück ein Dreifamilienhaus bauen. Sein Vorhaben entspricht nicht dem Bebauungsplan und bräuchte einige Ausnahmegenehmigungen.

    Unter anderem geht es um eine Überschreitung der überbaubaren Fläche, der zulässigen Wohneinheiten und der Kniestockhöhe. Der Standort der Garagen bräuchte eine Ausnahmegenehmigung, ebenso die vorgesehene Dachneigung. Anders als im Bebauungsplan vorgesehen, sollen zwei Vollgeschosse entstehen. Bürgermeister Josef Wecker wollte dem zustimmen, weil „heutzutage Grund und Boden sinnvoll genutzt werden sollte“.

    Die Räte sahen das ähnlich, aber es entbrannte eine Diskussion, ob man den aus dem Jahr 1973 stammenden Bebauungsplan überarbeiten oder komplett aufheben sollte. Herbert König konnte sich das geplante Projekt vorstellen, mahnte aber an, dass jede Ausnahme begründet werden sollte, um keine Präzedenzfälle zu schaffen. Martin Sumperl wollte den Bebauungsplan aufheben, weil nur noch zwei Grundstücke frei seien. Am Ende stimmte der Gemeinderat gegen die Stimme von König der Bauvoranfrage zu. Über die anderen, ähnlich alten Bebauungspläne wolle man sich ebenfalls Gedanken machen.

    • Kindergarten Der Geschwisterrabatt im „Haus für Kinder Sternschnuppe“ wird angepasst. Aktuell gilt er, wenn zwei oder mehr Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr die Einrichtung besuchen. Zum neuen Kindergartenjahr soll der Rabatt auch dann gelten, wenn auch jüngere Kinder die Einrichtung besuchen. Neu ist auch, dass der Rabatt von 20 Prozent immer bei der Gebühr des ältesten Kindes abgezogen wird. Die finanzielle Auswirkung ist gering, da derzeit nur sieben Familien mehr als ein Kind betreuen lassen.
    • Hundesteuer Seit diesem Jahr kosten Hunde in der Gemeinde mehr. Die Hundesteuersätze sind jetzt für den ersten Hund 60 Euro, für den zweiten 90 Euro und für den dritten 120 Euro im Jahr. Kampfhunde kosten 500 Euro.
    • Radweg Das Planfeststellungsverfahren für den Radweg von Egling nach Merching kann wegen Überlastung des Straßenbauamts derzeit nicht auf den Weg gebracht werden. Ohne dieses ist kein Grundstückserwerb möglich. „Wir bleiben dran, sonst geht nichts weiter“, meinte Wecker.
    • Tempolimit Eine Geschwindigkeitsbegrenzung in der Meringer Straße auf 30 Stundenkilometer kommt nicht, weil Landratsamt und Polizei „Keine Gefahrenlage“ sehen.
    • Darts Der Sportverein darf einen Raum im Gebäudekomplex der Schmiechachhalle nutzen um dort die Trendsportart Darts auszuüben. Eine entsprechende Abteilung soll demnächst gegründet werden.
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