Und dann geht auf einmal alles ganz schnell. Kein Warten mehr auf Bestellungen, kein Herumstehen mehr an der Bierausgabe. Jetzt muss es laufen, und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Mit dem Rücken zum tosenden Friedberger Volksfestzelt steht Schankkellner Andreas Eberl am Fass und lässt den hellen Gerstensaft gekonnt in die Maßkrüge fließen. Fast ohne Blickkontakt zur Außenwelt und mit teils permanent geöffnetem Hahn schiebt der 32-Jährige eine Maß nach der anderen in Richtung wartender Bedienungen. Das Tempo ist höher als beim Oktoberfest. Das liegt nicht nur an Eberls Erfahrung, sondern an einem speziellen Hahn, wie er heute gar nicht mehr hergestellt wird.
Friedberg
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