Aus ingenieurtechnischer Sicht ist das Schwammstadt-Prinzip eine hervorragende Idee. Mit vergleichsweise einfachen, standardisierten Bauteilen – Grobschotter, Filtervlies, Betonpflaster, Rigolenrohre – lässt sich ein System schaffen, das modular, erweiterbar und wartungsarm ist. Der Nutzen ist vielseitig: Es speichert Regenwasser, entlastet die Kanalisation und versorgt Bäume in Trockenphasen. In anderen Ländern hat sich gezeigt, dass solche Anlagen die Überflutungsgefahr um bis zu 50 Prozent senken und die Oberflächentemperatur um mehrere Grade reduzieren können – ein Effekt, den Friedberg an Hitzetagen wie im vergangenen Sommer dringend brauchen kann.
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