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Friedberg

10.04.2020

Mit Seilhüpfen fit bleiben - TSV Friedberg gibt Tipps

Die Jumpinos der Rope Skipper des TSV Friedberg sind Spezialisten in Sachen Seilhüpfen. Sie geben Tipps, wie man sich zu Hause mit dem Seil fit halten kann.
Bild: Werner Miller

Die Rope-Skipperinnen des TSV Friedberg geben Tipps für Anfänger - auch per Video. So hält man sich auch in Corona-Zeiten zuhause fit.

Auch die Sportler erwischte der Coronavirus eiskalt – kein Trainingsbetrieb beim TSV Friedberg, somit entfallen auch die Seil-Sportstunden. Auch das traditionelle Oster-Camp musste abgesagt und soll nach Möglichkeit im Herbst nachgeholt werden. Aber gerade mit dem Seil kann man auch ganz einfach alleine trainieren. „Wenn es wieder losgeht, wollen wir ja fit sein und an unser letztes Training anknüpfen können“, heißt es bei den Rope-Skipperinnen. Doch auch alle Kinder, die nicht im Verein Seil springen, können das ganz einfach ausprobieren.

Die Rope-Skipperinnen des TSV Friedberg geben Tipps für Anfänger - auch per Video. So hält man sich auch in Corona-Zeiten zuhause fit.

Trainerinnen des TSV Friedberg erstellen ein Übungs-Programm

Die Nachwuchs-Trainerinnen der Jumpinos haben für alle Interessierten und Fortgeschrittenen ein Trainingsvideo zusammengestellt. Es geht los mit einem kleinen Aufwärmen. Danach wird kurz erklärt, welche Seile man am besten für das Rope-Skipping verwendet: Mit PVC-Seilen mit flexiblem Griff, der sich dreht, kann man ganz einfach die Sportart erlernen – es geht aber auch mit allen anderen Seilen. Wichtig ist noch, die Seillänge richtig zu wählen: Man stellt sich mit beiden Beinen in das Seil, zieht die Enden nach oben und dann sollten diese bis zur Brust reichen.

Dann kann es losgehen: Achtet beim Springen darauf, dass das Seil hauptsächlich aus den Handgelenken geführt wird. Außer beim ersten Anschwung sind die Arme recht ruhig, die Ellenbogen locker dem Oberkörper angenähert und die Handgelenke führen die Drehung des Seils aus. Auch sollte man nur so hoch springen, dass das Seil unten durch passt.

Sport trotz Corona: Tempoveränderungen machen Spaß

Wenn das „normale Springen“ – man nennt das easy jump – funktioniert, kann man das Tempo verändern. Springen nur bei jedem zweiten Sprung durch das Seil (Double Bounce; Springen mit „Zwischenhüpfer“) oder versucht, die Geschwindigkeit des Seils im Vergleich zum easy jump zu verdoppeln. Das Seil geht zweimal unter den Beinen durch, bevor man wieder springt, das ist der sogenannte Double Under. Die meisten Tricks im Seil kann man auch rückwärts machen. Dazu schwingt man das Seil von vorne über den Kopf nach hinten.

Mit Feuereifer sind die Kinder beim Seilhüpfen bei der Sache - und hüpfen kann man auch zu Hause.
Bild: Annette Degen

Es ist gar nicht so schwer, einfach mit guten Sportschuhen und Sportkleidung ausprobieren – draußen geht das genauso gut wie drinnen. Stellt euch etwas zu Trinken bereit, denn anstrengend wird es sicher werden.

TSV stellt viele Varianten im Video vor

Wenn ihr die Seil-Tempi ausprobiert habt und auch so gut mit der Technik klar kommt, könnt ihr euch an ein paar andere Schwünge wagen: den Hampelmann, der bei den Rope-Skippern Side Straddle genannt wird. Oder auch den Criss Cross, bei dem man die Arme vor dem Körper kreuzt. Aus diesen beiden Tricks ergeben sich viele Varianten, die euch die TSV-Trainerinnen im Video zeigen.

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