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Judo

11.07.2019

Sportfreunde werden wieder Vizemeister

In Abensberg feierten die Judoka der SF Friedberg einen Erfolg. Sie holten mit einem Mannschaftssieg gegen den TSV Grafing den Pokal des Vizemeisters der bayerischen Landesliga-Süd.
Bild: Christian Mayr

Friedberger mussten in der Saison in der Landesliga nur eine Niederlage wegstecken. Starker letzter Auftritt

Die Judoka der SF Friedberg haben sich in der bayerischen Judo-Landesliga fest etabliert. In der aktuellen Saison mussten sie nur eine Niederlage gegen den diesjährigen Meister SF Harteck einstecken und blieben ansonsten unbesiegt. „Die zweite Vizemeisterschaft in zwei Jahren ist ein Riesenerfolg für unseren Verein,“ jubelte Ligareferent Jan Güntner.

Die letzte Mannschaftsbegegnung fand als Abschlusskampftag aller teilnehmenden Vereine in der Judo-Hochburg Abensberg statt. Dass Judo kein Honigschlecken ist, mussten die beiden Liga-Trainer Sebastian Mayr und David Schlagowski gegen den TSV Grafing schnell feststellen: Obwohl der Kontrahent zwei Positionen nicht besetzt hatte, wurde in der Hinrunde nur ein 5:5-Unentschieden mit Siegen von Robin Hahmann, Antonio Marijolovic, David Schlagowski, Jonas Decker und Nico Wachter erzielt.

„Für die Rückrunde haben wir die Aufstellung unserer Kämpfer in den einzelnen Gewichtsklassen daher radikal geändert“, berichtete der Ehrenvorsitzende der Judo-Abteilung Robert Böck, „und dann ging es Ramba-Zamba mit der Mamba!“ In der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm überraschte der souveräne David Schlagowski seinen Gegenpart Benny Huth mit einem Außensichelwurf (Ko-Soto-Gari), während Fabian Kusche kampflos einen Punkt beisteuern konnte.

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Vor allem in England trainierte Jonas Decker dieses Jahr und zeigte in der Liga eine enorme Leistungssteigerung: Nachdem er zuvor bis 66 Kilogramm seinen Kontrahenten kraftvoll auf den Rücken geworfen hatte, startete er in der Rückrunde bis 73 Kilogramm, befreite sich dort aus einem Haltegriff von Dominik Mangstl und katapultierte ihn anschließend mit einem Schulterwurf blitzschnell auf die Matte. Daniel Wetsch stürzte Marc Schenker über sein gestrecktes Bein nach vorne (Tai-Otoshi) und beendete auch seine Begegnung vorzeitig. Bis 81 Kilogramm demonstrierte Nico Wachter gegen Eduard von Briesen seine Spezialtechnik Ko-Uchi-Maki-Komi (kleine Innensichel) und hatte nach wenigen Sekunden gesiegt. Trotz einer großen Chance, mit Hüftwurf Valentin Larasser auszuheben und auf den Rücken zu werfen, gelang Marco Scholz die Überraschung nicht. Er wurde mit einem Fußfeger (De-Ashi-Barai) gekontert.

Während Sebastian Mayr bis 90 Kilogramm kampflos punktete, unterlag Antonio Marijolovic dem Grafinger Hendrik Eichner. Auch Robin Hahmann musste sich plus 90 Kilogramm Philipp Ampletzer geschlagen geben, aber Younes Schwarz erhöhte das Ergebnis der Rückrunde mit einer Kontertechnik gegen Matthias Jaud auf 7:3 Punkte. „Mit einem 12:8-Gesamtsieg haben wir nochmals eindrucksvoll unsere Stärke in dieser Saison bewiesen“, bewertete Jan Güntner den Erfolg höchst erfreut.

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