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Versehrte: Der Sport hilft auch der Seele

Versehrte

Der Sport hilft auch der Seele

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    Jeden Montagabend wird in der Aichacher Realschule Sitzball trainiert. Manfred Kaschner ist ein Meister dieses Sports, im Hintergrund Helmut Kristl.
    Jeden Montagabend wird in der Aichacher Realschule Sitzball trainiert. Manfred Kaschner ist ein Meister dieses Sports, im Hintergrund Helmut Kristl. Foto: Evelin Grauer

    Manfred Kaschner verlor bei einem Unfall sein rechtes Bein, verbrachte eineinhalb Jahre im Krankenhaus. Dennoch hat sich der heute 74-Jährige niemals aufgegeben. Er kämpfte sich rasch zurück ins Leben, fing drei Jahre später wieder bei der Bahn an und fand im Sitzball eine neue sportliche Herausforderung. Seit der Gründung gehört er dem Versehrtensportverein (VSV) Aichach an. Stellvertreter und Sportwart Kaschner ist eines von drei Gründungsmitgliedern, die noch leben. Seit über 40 Jahren ist er dort als Übungsleiter aktiv.

    Jeden Montagabend ab 17 Uhr treffen sich die aktiven Mitglieder des Vereins in der Aichacher Realschule. Während die einen schwimmen, trainieren die anderen in der Sporthalle Sitzball. „Das Spiel funktioniert ähnlich wie Volleyball, nur eben im Sitzen“, erklärt Kaschner. Turniere hat der Rentner schon einige gespielt – meist auf seiner Stammposition hinten links.  „In den 70er und 80er Jahren waren wir gefürchtet, auch weil wir vorne zwei ganz große Spieler hatten“, erzählt Kaschner. Er war auch im Team der Sektion München, das sechsmal an der deutschen Meisterschaft der Eisenbahnversehrten teilnahm. Zweimal holten die Münchner den Titel, zweimal wurden sie Zweiter und einmal Dritter.

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