Als Kind machte Fabian Rosner seine ersten Schritte als Fußballer beim FC Augsburg. In der D-Jugend folgte dann der Wechsel zum FC Stätzling, wo er bereits in jungen Jahren zum Kapitän ernannt wurde. In der vergangenen Saison feierte der 22-jährige Stettenhofener den Aufstieg in die Landesliga, an dem er mit zahlreichen Spielen zu Null und wichtigen Paraden einen großen Anteil hatte. Für den jungen Torhüter ist das Kapitänsamt eine Ehre, und er resümiert die erste Saison nach dem Aufstieg als gelungen: „Unser Ziel war es natürlich in erster Linie, nicht abzusteigen und uns zu etablieren. Das haben wir dann auch ziemlich früh und souverän geschafft und sind zufrieden.“
1. Wer ist dein fußballerisches Vorbild? Ein richtiges Vorbild habe ich eigentlich nicht. Auf meiner Position waren natürlich Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen Spieler, die ich immer cool fand. Neuer ist natürlich auch einer der besten Torhüter der Welt, und seine Spielweise hat mich fasziniert.
2. Für welchen Verein schlägt dein Herz? Für den FC Augsburg – auch wenn ich sagen muss, dass ich kein Ultra bin. Ich bin auch regelmäßig im Stadion. Wenn ich jetzt einen Verein aus der oberen Tabellenregion nennen müsste, würde ich eher Dortmund nennen als Bayern. Die Liebe zum FCA kommt natürlich davon, dass ich selbst dort gespielt habe und auch aufgrund der regionalen Nähe.
3. Wer war dein härtester Gegenspieler? Maximilian Lamatsch vom FC Günzburg. Ich erinnere mich noch genau an einen Moment vor dem Spiel gegen uns: Er kam ganz entspannt mit seinen Inlinern angefahren und hat uns dann trotzdem drei Tore eingeschenkt. Gefühlt hat er generell immer gegen mich getroffen. Vor dem Tor war er mit seiner Abschlussstärke einfach eiskalt.
4. Wer war/ ist dein bester Mitspieler? Ich würde mich hier auf Luis Lindermayr festlegen. Er ist sehr stark am Ball, hat eine gute Technik und läuft immens viel. Außerdem kann er überall eingesetzt werden – auch wenn ich ihn am liebsten im offensiven Mittelfeld sehe. Er ist auch bekannt für seine Grätschen und immer gut für eine Gelbe Karte.
5. Unter welchem Trainer würdest du auf keinen Fall trainieren wollen? Da fällt es mir schwer, einen konkreten Namen zu nennen und würde deshalb mal – aufgrund seiner Spielweise – Felix Magath nennen. Grundsätzlich habe ich als Torhüter mehr mit dem Torwarttrainer zu tun. Dennoch würde ich sagen, dass ein Trainer, der seinen Torhüter wenig am Spiel teilnehmen lässt, nichts für mich wäre.
Der härteste Gegenspieler von Landesliga-Torhüter Fabian Rosner war ein Günzburger
6. Welche Musik läuft bei euch in der Kabine? Wir haben mehrere Kabinen-DJs – wahrscheinlich auch deshalb, weil wir uns nicht immer auf einen Musikgeschmack einigen können. Vor den Spielen läuft meist Hip-Hop oder Deutschrap. Nach den Spielen auch mal Schlagermusik.
7. Was trinkst du am liebsten nach dem Spiel? Ein Spezi oder ein isotonisches Getränk. Bei einem ordentlichen Sieg oder anschließenden Kabinenparty wird es natürlich auch mal ein Bier.
8. Was darf in deiner Sporttasche auf keinen Fall fehlen? Auf jeden Fall meine Torwarthandschuhe. Ich trage zudem auch immer ein kurzes Thermoshirt unter meinem Trikot. Die beiden Sachen dürfen auf keinen Fall fehlen.
9. Wofür musstest du am meisten in die Mannschaftskasse zahlen? Für meinen Einstand als Kapitän. Das kostet bei uns 50 Euro. Ich bin generell ein pünktlicher und zuverlässiger Spieler, weshalb ich nicht oft in die Mannschaftskasse zahlen muss. Wenn, dann sind es Kleinbeträge, weil ich beispielsweise etwas in der Kabine vergessen habe.
10. Playstation oder Kartenspiel? Auf jeden Fall Kartenspiele. Wir haben donnerstags nach dem Training immer eine Spielersitzung. Danach bleiben noch ein paar Spieler da und wir spielen ein paar Runden.
Felix Magath will der Stätzlinger Keeper lieber nicht als Trainer haben
11. Selbst kochen oder Restaurantbesuch? Beides. Ich koche sehr gerne, gehe aber auch gerne ins Restaurant. Wenn ich draußen esse, dann am liebsten Pizza. Ich mag auch die asiatische Küche, was man aber auch gut mit selbst Kochen kombinieren kann.
12. Was ist für dich ein modisches No-Go im Fußball? Gerade bei jüngeren Spielern gibt es den Trend, die Hose weiter runterzuziehen. Ich finde das katastrophal und verstehe nicht ganz, warum.
13. Partyurlaub oder Städtetrip? Auch hier würde ich eine Mischung sagen. Gerade mit den Jungs aus der Mannschaft sind natürlich Partyurlaube sehr cool. Aber die Kombination mit einem Städtetrip ist natürlich auch schön. Wir fahren diese Woche mit Leuten aus meiner Universität beispielsweise nach Frankreich – das wird dann auch eine Mischung.
14. Welchen Tick/Marotte oder Ritual hast du/deine Mannschaft? Als Mannschaft haben wir eigentlich kein festes Ritual. Ich fahre mit Mert Sert gemeinsam zum Spiel und auf der Fahrt trinken wir jedes Mal ein Red Bull. Das ist inzwischen so ein kleines Ritual zwischen uns geworden.
15. Was ist dein Hidden Talent? An mir ist definitiv ein guter Stürmer verloren gegangen. Ich würde sogar behaupten, dass ich in der Kreisliga meine 15 Tore machen würde (lacht).
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