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Entscheidender Fehler im letzten Sprung: Enttäuschung bei Trampolin-Talenten aus Friedberg

Turnen

Doppeltes Drama im letzten Sprung

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    Wurde mit dem bayerischen Trampolinteam Vierte: Vivien Lichtenstern vom TSV Friedberg.
    Wurde mit dem bayerischen Trampolinteam Vierte: Vivien Lichtenstern vom TSV Friedberg. Foto: Werner Miller

    Zu einem der anspruchsvollsten nationalen Wettkämpfe im Trampolinturnen gehört der LTV Cup Trampolin der Landesturnverbände, zu dem der Bayerische Turnverband seine besten Wettkämpferinnen beordert. In diesem Jahr nominierte der BTV auch die beiden aufstrebenden Friedbergerinnen Sara Tuffentsammer und Vivien Lichtenstern für die zweitägigen Wettkämpfe im Einzel und in der Mannschaft. Der Deutsche Turnerbund als Veranstalter hatte dem SV Barnsdorf die Ausrichtung des Events in der Ballsporthalle Mörse im niedersächsischen Wolfsburg übertragen.

    Unterstützt von Trainer Marc Kimmel präparierten sich Tuffentsammer und Lichtenstern mit einem Intensivtraining für das hochrangige Event. Darin waren in der Folge Höchstschwierigkeiten von Doppelsalti und Schrauben eingefügt, die in der Kürze der Vorbereitung als beherrschbar galten.

    Als Favoriten im Teamwettbewerb galten in der Altersklasse der 13- und 14-Jährigen die Trampolinturnerinnen des Rheinischen- und des Niedersächsischen Turnerbunds, die schließlich auch die ersten drei Plätze belegten. Team Bayern um Vivien Lichtenstern, Lena Schädle (Illerzell) und Therese Reeh (München) hatte keine Chance auf einen Podestplatz, wurde unter den Mannschaften aber achtbarer Vierter.  Im Einzelkampf brillierte die Friedbergerin in der Pflicht mit außergewöhnlicher Präsenz und absolvierte ihre Kür mit technischen Feinheiten bis auf den letzten Sprung, bei dem sie die Auflagenmatte berührte und alle Chancen auf einen Treppchenplatz vergab. Im Endergebnis war es der 25. Platz, mit dem sie sich begnügen musste und die Traurigkeit über ihr Missgeschick zu verbergen versuchte.

    Sara Tuffentsammer ging im Einzelwettbewerb in der Altersklasse 15/16 an den Start. Auch sie musste letztendlich einem Augenblicksfehler Tribut zollen, nachdem sie ihre Übungen in Pflicht und Kür nahezu fehlerlos durchgezogen hatte. Und wieder war es der letzte Sprung, der auch ihr zum Verhängnis wurde. Bei ihrem Dreiviertelsalto vorwärts in den Rücken und ihrem Salto vorwärts mit halber Schraube in den Stand (Barani) konnte sie der Matte durch zu viel Schwung nicht mehr ausweichen. Mit neun von zehn Sprüngen, die gewertet wurden, reichte es für Tuffentsammer dennoch zum 13. Platz.

    Sara Tuffentsammer hatte bei ihrem letzten Sprung zu viel Schwung und berührte die Matte.
    Sara Tuffentsammer hatte bei ihrem letzten Sprung zu viel Schwung und berührte die Matte. Foto: Werner Miller

    Schlussendlich zog das TSV-Duo nach dem auf hohem nationalen Level ausgetragenen Wettkampf mit „Erfahrung sammeln“ trotzdem ein versöhnliches Fazit. Bereits am Wochenende steigen die beiden bei den Bayerischen Synchronmeisterschaften in Erlangen erneut gegen starke Konkurrenz aufs Sprunggerät. (wm)

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