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Er gewann 1978 Militär-Gold in Finnland – jetzt kehrte Josef Lechner zurück

Laufsport

Seine Karriere endete tragisch: „Gold-Junge“ Lechner kehrt an den Ort seines größten Erfolges zurück

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    Der Moment der Vorentscheidung bei Lechners Titelgewinn: Der Algerier Ahcene Bagabi, der spätere Dritte, springt als Erster in den Wassergraben, dahinter Josef Lechner und der Amerikaner Robert Gray, der spätere Zweite. Lechner kommt am schnellsten aus dem Graben und spurtet den anderen davon.
    Der Moment der Vorentscheidung bei Lechners Titelgewinn: Der Algerier Ahcene Bagabi, der spätere Dritte, springt als Erster in den Wassergraben, dahinter Josef Lechner und der Amerikaner Robert Gray, der spätere Zweite. Lechner kommt am schnellsten aus dem Graben und spurtet den anderen davon. Foto: Horst Kramer

    „Es war schon ein besonderer Moment“, erzählt Josef Lechner. Er wirkt nachdenklich, vielleicht sogar etwas angefasst. Er meint den Augenblick, als er dieser Tage das Stadion in Mikkeli betrat, eine 36.000-Einwohner-Stadt, rund 230 Kilometer nordöstlich der finnischen Hauptstadt Helsinki. Lechner ist hier am 17. August 1978 Militär-Weltmeister über 3000-Meter Hindernis geworden. Der damals 24-Jährige galt seinerzeit als eine der großen DLV-Hoffnungen für die Olympischen Sommerspiele 1980 in Moskau. Die dann allerdings von 42 Staaten boykottiert wurden, darunter die USA und die Bundesrepublik.

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