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Volleyball: Friedberg castet bereits für die neue Regionalligasaison

Volleyball

Friedberg castet bereits für die neue Regionalligasaison

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    Wollen kommende Saison noch häufiger jubeln: die Friedberger Regionalliga-Volleyballer.
    Wollen kommende Saison noch häufiger jubeln: die Friedberger Regionalliga-Volleyballer. Foto: Michael Hochgemuth (Archivbild)

    Eineinhalb Monate nach dem Rele­gations­­wochenende am 18./19. April nimmt die Zu­sammensetzung in den überbezikliche bayerischen Volleyball-Ligen konkrete Gestalt an. Da­bei hat auch die neue Kooperation der beiden Bundes­ligisten WWK Volleys Herrsching mit dem TSV Unterhaching als WWK Volleys München Aus­wirkungen auf die Regionalliga Süd-Ost.

    In den Genuss des Aufstiegs in die Dritte Liga kommt nämlich nicht Regionalliga-Meister TSV Herrsching II, sondern Vizemeister FTM Schwabing unter Trainer Max Krumbholz. Hintergrund ist, dass die neu ins Leben gerufenen WWK Volleys München in der Bundesliga mit Hachings Lizenz spielen, und Herrsching als eigenständiger Stammverein seine frei werdende Bundesliga-Lizenz nicht für die 2. Bundesliga ein­setzt, sondern bis in die Dritte Liga zurückzieht. Damit blockiert die neu zu formierende Erste vom TSV Herrsching den sportlichen Aufstieg ihres Regionalliga-Meisters, denn ab Regionalliga auf­wärts dürfen keine Zweitmannschaften in der gleichen Liga auflaufen.

    Bekanntermaßen mussten Friedbergs Volleyballer am letzten Spieltag der abgelaufenen Regionalliga-Saison ihren dritten Platz an Mitstreiter TSV Mühldorf II abgeben. Obwohl man das Saisonfinale zu Hause gegen den TSV Amberg mit 3:2 gewann, war der damit einher­gehende Punktverlust das Zünglein an der Waage, dass man nur als Vierter die Saison abschloss. Mittlerweile laufen die Vor­bereitungen auf die anstehende neue Saison, die für die Bayern- und Regionalliga-Teams regulär wieder am ersten Oktoberwochenende starten wird.

    Wie so oft stehen zum Saisonwechsel personelle Veränderungen an. Auch wenn die Situation deutlich entspannter ist als noch vor einem Jahr – viele Spieler haben ihren Verbleib bereits zugesagt –, sollte der Kader etwas breiter aufgestellt werden. So fanden unter der Leitung von Bayernliga-Trainer Johannes Fröhlich bereits vier von fünf geplanten Castings für Interessenten statt, ein letzter Termin findet am 5. Juni statt. Die Probetrainings führten auch schon zu ersten Neuzu­gängen. Über die endgültige Zuordnung zu den Teams wird in der Vor­bereitungsphase entschieden.

    Auch die Staffel-Zusammensetzung für die Regionalliga ist fix. Bayernligameister MTV Rosenheim aus dem Süden sowie der zweieinhalb Stunden entfernte SC Memmelsdorf aus dem Norden kommen als Aufsteiger in die Regionalliga dazu, ebenso wie Drittliga-Absteiger VGF Marktredwitz. MTV Ingol­stadt bleibt nach erfolgreicher Relegation weiterhin in der Liga, ebenso wie Meister TSV Herrsching II. Komplettiert wird die 10er-Liga von Mühldorf, Freising, Türkheim und Dachau 3.

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