Der Weg in die Käserei führt in das ausgebaute Untergeschoss des Wohnhauses von Dr. Gökcen Alco. Hier hat sie sich eine Lebensmittelproduktion eingerichtet. Betreten darf man die zwei gefliesten Räume nur mit speziellen Schuhen und während der Produktionszeit mit vollständiger Hygienebekleidung, also Laborkittel und einer Haube über den Haaren, wie es die Lebensmittelherstellung vorschreibt. Auf den polierten Arbeitsflächen steht eine Käseplatte bereit, die die junge Frau vorbereitet hat: Acht Sorten Käse hat sie darauf liebevoll arrangiert. Dazwischen leuchten saftige Erdbeeren, süße Feigen und tiefrote Kirschen, begleitet von einem Gläschen Feigensenf. „Ich finde, das Auge isst immer mit“, sagt sie, während sie ein Stück ihres „Camberti“ reicht – ein veganer Camembert. Der erste Bissen überrascht.
Mering
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