Pflanzen für den Piepmatz: Mit den richtigen Arten lässt sich der Garten in ein Paradies für Amsel, Meise und Co. verwandeln. Doch welche Pflanzen sind besonders sinnvoll? Fünf Tipps, die Vögeln Nahrung und Schutz bieten.
1. Gehölze mit Früchten
Birnbaum, Kornelkirsche, Schlehe, Schwarzer Holunder, Vogelbeere oder Weißdorn: Gehölze, die Früchte tragen, sind eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Vögel. Und die genannten sind laut dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) besonders gut geeignet.
Den Vögeln zuliebe gilt übrigens: Blätter bitte liegen und nicht gefallene Früchte hängen lassen.
2. Fassadenbegrünung
Wer seine Fassade begrünt, sorgt nicht nur für einen Hingucker. Kletterpflanzen können auch als Brutplätze für Vögel dienen.
Gute Beispiele hierfür sind: Kriechrose, Efeu, Gartengeißblatt, Waldrebe oder Wilde Weinrebe.
3. Heimische Wildkräuter
Wichtig sind laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch heimische Wildkräuter. Ihre Samen locken viele Körnerfresser an. Und dafür muss man gar nicht viel tun, außer Pflanzen wie Löwenzahn, Vogelmiere und Wegerich wachsen zu lassen.
4. Samentragende Stauden
Viele Stauden bilden nach der Blüte wertvolle Samenstände aus, die als Vogelfutter dienen. Dazu zählen laut Nabu etwa Flockenblumen, Disteln oder Wilde Karde.
Ein Tipp: Stauden immer erst nach dem Winter zurückschneiden. Dann können sie Vögeln auch in der kalten Jahreszeit Futter bieten.
5. Insekten als Nahrungsquelle
Vögel ernähren sich auch von Insekten und Kleintieren wie Blattläusen, Raupen, Spinnen oder Regenwürmern. Um solche Nützlinge zu fördern, ist es laut BUND wichtig, auf chemische Pflanzenschutzmittel zu verzichten und wilde Ecken im Garten zuzulassen.
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