Ein Burn-Out beginnt oft mit Schlafprobleme, einer anhaltenden Anspannung und auch Erschöpfung, die selbst nach einer Erholungszeit am Wochenende oder nach dem Urlaub nicht richtig weggeht. All das sind kleine Anzeichen. Aber auch wer einen Leistungsabfall bei sich beobachte oder feststellt, dass er der Arbeit zynisch gegenübersteht, könnte vielleicht ein Burn-Out bekommen.
Burn-Outs äußern sich auch durch Erschöpfung und Zynismus
Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP) warnt, dass man solche Anzeichen von Erschöpfung unbedingt ernst nehmen muss: "Auch körperliche Krankheiten wie Bluthochdruck, Tinnitus, ein chronisches Schmerzsyndrom oder chronische Infektionskrankheiten können sich bei einer längerfristigen Stress-Belastung des Körpers entwickeln", sagt sie in einer Mitteilung des BVDP.
Wer also bemerkt, dass er trotz Erholungsphasen weiter an Stresssymptomen leidet und merkt, dass er zum Beispiel sehr zynisch in Bezug auf die Arbeit ist oder in der eigenen Leistung abfällt, sollte diese Anzeichen von einem Arzt abklären lassen. Zunächst könne ein Hausarzt helfen, schreibt der BVDP. Doch wenn der nicht weiterkomme, sei es wichtig, einen Facharzt zu konsultieren.
Anzeichen von Burn-Out: Gehen Sie zum Arzt
Denn ein Burn-out kann sonst zum Beispiel zu Depressionen führen. Wichtig ist der Gang zum Arzt aber noch aus einem anderen Grund: Denn typische Burn-out-Symptome können in manchen Fällen auch auf ganz andere Beschwerden hinweisen, etwa Schilddrüsenerkrankungen. AZ/dpa Über die Belastungsgrenze - Burn-out in den Griff bekommen