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Dengue-Fieber
07.06.2017

Gefährliche Mücken: Thailand-Reisende sollten sich vor Dengue-Fieber schützen

Die Ägyptische Tigermücke ist genau so wie die Asiatische Tigermücke ein Überträger des Dengue-Fieber. Wer nach Thailand reist, sollte sich konsequent vor Moskitos schützen.
Foto:  Gustavo Amador/epa (dpa)

Wer nach Thailand reist, sollte sich vor tagaktiven Mücken schützen. Denn diese übertragen das gefährliche Dengue-Fieber. Eine Impfung dagegen gibt es aber nicht.

Wer verreist, sollte sich im Vorfeld stets über Gefahren im Urlaubsland informieren. Urlauber in Thailand sollten sich vor allem konsequent vor tagaktiven Mücken schützen. Denn die Stechmücken übertragen das gefährliche Dengue-Fieber. Aus Bangkok und der Provinz Chiang Mai wurden in diesem Jahr bereits 136.000 Fälle von Dengue-Fieber gemeldet, informiert das Centrum für Reisemedizin (CRM). Es seien die höchsten Fallzahlen seit 20 Jahren.

Thailand: Infektionsrisiko mit Dengue-Fieber besteht das ganze Jahr über

Ein Infektionsrisiko mit Dengue-Fieber besteht das ganze Jahr über, die Hauptübertragungszeit ist Juli und August. Die Krankheit wird von der asiatischen Tigermücke übertragen, die tagaktiv ist. Auch Länder wie Malaysia, Singapur, Vietnam und die Philippinen sind betroffen. Meist zeigen sich bei einer Infektion mit Dengue grippeähnliche Symptome, die Erkrankung heilt aber in der Regel von selbst aus. Eine Impfung gibt es nicht. Als Mückenschutz empfiehlt sich ein Mittel mit dem Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid).

Fälle von Dengue-Fieber stiegen stark an

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte zuletzt gelobt, dass vernachlässigte Tropenkrankheiten in den vergangenen Jahren effektiv bekämpft worden seien. So war unter anderem die Zahl der Infektionen mit Dengue gesunken. Unterdessen sind 2016 erhöhte Zahlen aus Indien gemeldet worden. Die Stechmücken hatten sich schnell verbreitet, die Fälle von Dengue-Fieber stiegen stark an - und das, obwohl nach Schätzungen der Behörden nur jeder dritte Fall gemeldet worden war.

Die Symptome von Dengue sind starkes Fieber und Kopfschmerzen, begleitet von starken Schmerzen in Muskeln und Gelenken. Die Krankheit kann sogar tödlich verlaufen, weil sie die Zahl der Blutplättchen in einigen Fällen deutlich senkt. dpa/tmn/sh

Sie stehen auf der Liste der Todesursachen ganz oben. An Pneumonie sterben jährlich nahezu 4 Millionen Menschen, vorwiegend Kinder. Die Lungenentzündung ist damit trauriger Spitzenreiter der Krankheiten, die die meisten Todesopfer fordern.
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Die gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt
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