Egal ob Sport, Filme oder Serien: Viele Streaming- oder Pay-TV-Anbieter haben in letzter Zeit ihre Preise deutlich erhöht. Als Reaktion darauf illegale Angebote zu nutzen, ist allerdings keine gute Idee. Denn wer Tauschbörsen-Software- oder -Apps nutzt, um an urheberrechtlich geschützte Inhalte zu gelangen, muss mit teuren Abmahnungen und hohen Schadenersatzforderungen rechnen.
Und wer auf illegale Streaming-Portale oder -Seiten geht, um sich die gewünschten Inhalte für kleines Geld anzuschauen, weiß vielleicht oft Folgendes nicht: „Was den Verbrauchern als kostengünstiger Zugang zu Premium-Inhalten erscheint, wird von komplexen kriminellen Netzwerken betrieben“, warnt das Europäische Polizeiamt (Europol).
Portale spülen Geld in die Kassen Krimineller - und Viren auf Rechner
Diese Seiten generierten nicht nur erhebliche Einnahmen für die Kriminellen, so Europol weiter. Sie stellten auch erhebliche Cybersicherheitsrisiken für die Nutzenden dar. Diese müssten mit Malware-Infektionen, Spyware, Datendiebstahl und anderen Formen der Online-Ausbeutung rechnen.
Im Rahmen internationaler Ermittlungen sind den Angaben der Ermittler zufolge jüngst mehr als 27.000 illegale Streaming-Internetadressen gelöscht und neun organisierte kriminelle Vereinigungen zerschlagen worden, die urheberrechtlich geschützte Inhalte über Online-Plattformen illegal verbreitet hatten. Die Operation namens Kratos 2 war von Bulgarien mit Unterstützung von Europol koordiniert worden.
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