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Gefahrenindex für Wetterfühlige: DWD bietet Vorhersage

Wetter

Deutscher Wetterdienst veröffentlicht Gefahrenindex für Wetterfühlige

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    Der Deutsche Wetterdienst gibt täglich einen Gefahrenindex für Wetterfühlige heraus.
    Der Deutsche Wetterdienst gibt täglich einen Gefahrenindex für Wetterfühlige heraus. Foto: Jens Schierenbeck, dpa (Symbolbild)

    Müdigkeit, Kreislaufbeschwerden oder Kopfschmerzen werden oftmals dem Wetter zugeschrieben – zu Recht. Es kann ein Zusammenhang bestehen. Der gesunde Organismus vollzieht notwendige Anpassungen auf Wetteränderungen meist unbemerkt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) erklärt. "Bei Personen mit Erkrankungen oder allgemeiner Schwächung der Regulationsfähigkeit können sich diese Anpassungsvorgänge durch Befindensbeeinträchtigungen oder einer Zunahme von gesundheitlichen Beschwerden äußern."

    Gefahrenindex für Wetterfühlige: Unterscheidung zwischen Beschwerdebildern

    Um einem ungünstigen Wettereinfluss entgegenzuwirken, können vorsorgende Maßnahmen helfen. Deshalb veröffentlicht der DWD nun täglich Gefahrenindizes für Wetterfühlige. Mithilfe der Vorhersagen können gezielt Vorkehrungen ergriffen werden.

    Weil sich der Wettereinfluss auf die Gesundheit zwischen den einzelnen Beschwerdebildern unterscheiden kann, sagt der DWD die Gefahrenindizes für Herz-Kreislauf-Beschwerden, rheumatische Beschwerden, Asthma asthmatische Erkrankungen sowie allgemeine Befindensbeeinträchtigungen getrennt vorher. Bei den Herz-Kreislauf-Beschwerden wird zusätzlich zwischen mit hohem Blutdruck verbundenen Beschwerden (hyperton) und mit niedrigem Blutdruck verbundenen Beschwerden (hypoton) unterschieden. Bei Rheuma erfolgt eine weitere Unterteilung von entzündlichen und degenerativen rheumatischen Beschwerden.

    Gefahrenindex für Wetterfühlige in vier Kategorien unterteilt

    Der Gefahrenindex für Wetterfühligkeit wird für elf Regionen in Deutschland jeweils für die erste und die zweite Tageshälfte getrennt dargestellt. Er wird in vier Kategorien unterschieden:

    • positiv (blau): Wetterlagen, bei denen sich das Wetter durchweg positiv auf das Befinden auswirkt.
    • kein (grün): Wetterlagen, bei welchen kein signifikanter Einfluss auf das menschliche Befinden nachgewiesen werden konnte.
    • gering (gelb): Wetterlagen mit geringer biotroper Intensität. Der leicht ungünstige Wettereinfluss macht sich bei sehr wetterfühligen Personen bemerkbar.
    • hoch (rot): Wetterlagen mit hoher biotroper Intensität, welche in der Regel durch schnelle und/oder starke Luftmassen- beziehungsweise Wetterwechsel sowie durch thermische Belastung hervorgerufen wird. Von den negativen Gesundheitseinflüssen ist ein größerer Personenkreis von Wetterfühligen betroffen.

    Der Gefahrenindex beschreibt die mittlere gesundheitliche Bedeutung für ein Kollektiv von Wetterfühligen. Deshalb kann die Reaktion eines Einzelnen davon abweichen. 

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