In beliebten Skiregionen Österreichs wird derzeit händeringend nach Arbeitskräften gesucht. Vor allem in den Regionen Steiermark und Kärnten sind zahlreiche Jobs ausgeschrieben, die mit attraktiven Bedingungen locken. Für Arbeitssuchende innerhalb der Europäischen Union (EU) eröffnen sich daher spannende Möglichkeiten rund um eine Arbeitsstelle im Ausland.
Österreich: Jobs in Skiregionen mit gutem Gehalt und kostenloser Unterkunft
Seit rund 30 Jahren hat die EU ein eigenes Portal zur Arbeitsvermittlung: EURES. In diesem sind aktuell knapp vier Millionen Jobangebote gelistet, rund 64.000 stammen aus Österreich. Viele der Ausschreibungen gehen auf Skiregionen zurück, in denen vor allem Hotel- und Gastronomiebetriebe nach Arbeitskräften suchen. Beispielsweise Rezeptionistinnen und Rezeptionisten und Servicemitarbeiterinnen und Servicemitarbeiter, die Gäste betreuen oder Getränke und Speisen servieren. Vor allem in der Steiermark und in Kärnten scheinen noch einige Stellen offen zu sein.
Um gegen die Personalnot anzugehen, haben einige Betriebe lukrative Angebote geschaffen. Sie locken mit einem Bruttolohn von rund 3000 Euro im Monat und bieten oftmals kostenlose Unterkünfte an, wie unter anderem die rumänische Zeitung Libertatea berichtet. Teils wird sogar mit Zugängen zu Wellnessbereichen und Fitnessstudios oder Rabatten für Skipässe geworben. Für Rumäninnen und Rumänen dürften die Angebote besonders interessant sein, da das Durchschnittsgehalt in Rumänien laut ceicdata.com bei umgerechnet knapp 2000 Euro liegt. Aber auch für Arbeitssuchende aus Deutschland und anderen Ländern könnten die Angebote attraktiv sein, locken doch eine neue Erfahrung und ein ordentliches Gehalt.
Arbeiten in Österreich: EU-Bürger brauchen keine Genehmigung
Um in Österreich arbeiten zu können, benötigen Deutsche, und auch alle andere EU-Bürgerinnen und -Bürger, keine Genehmigung, informiert die EU. Allerdings müssen sie sich bei der zuständigen Behörde registrieren und eine Krankenversicherung nachweisen. Von den Arbeitgebern kann der Nachweis von beruflichen Qualifikationen verlangt werden.
Wer seinen Wohnsitz nach Österreich verlegt und dort arbeitet, muss sich auch mit dem österreichischen Steuersystem auseinandersetzen. Der Steuersatz ist laut Focus transparent und progressiv aufgebaut. Er reicht von 0 bis zu 55 Prozent. Wer über ein geringes Einkommen verfügt, ist in der Regel weitgehend von Steuern befreit, höhere Gehälter werden hingegen stark besteuert.
Auch interessant: Das Gehalt steht nicht mehr an erster Stelle, wenn es um die Berufswahl geht. Zu diesem Ergebnis kam zumindest eine Studie. Eine weitere Untersuchung legt nahe, dass Männer häufiger lügen als Frauen, wenn es um das Gehalt geht.
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