„Da macht das Backen wieder richtig Spaß.“ Solche Sätze hören Mitarbeitende in Frankfurts Sozialrathäusern derzeit immer wieder, teilt die Stadt auf ihrer Website mit. Der Grund: Seit Anfang Februar können Haushalte mit geringem Einkommen alte Elektrogeräte kostenlos gegen moderne, stromsparende Modelle tauschen. Möglich macht das ein neues Förderprogramm der Stadt Frankfurt am Main.
Stromfresser sollen raus: So hilft Frankfurt Familien und spart Energie
Während in vielen Regionen derzeit über steigende Energiepreise und hohe Lebenshaltungskosten diskutiert wird, setzt Frankfurt auf eine ganz praktische und alltagstaugliche Form der Entlastung: den Austausch sogenannter „Stromfresser“. Alte Kühlschränke, Waschmaschinen, Herde oder Kühl-Gefrier-Kombinationen werden durch energieeffiziente Geräte ersetzt – ohne Kosten für die Betroffenen.
Das seit Anfang Februar laufende Angebot richtet sich an Menschen mit dem sogenannten Frankfurt-Pass sowie an Empfänger von bestimmten Sozialleistungen. Voraussetzung für den Tausch ist, dass die alten Geräte entweder mindestens zehn Jahre alt sind oder nicht der Energieklasse D entsprechen.
Kostenloser Gerätetausch: Stadt will einkommensschwache Haushalte entlasten
Der Ablauf ist bewusst unkompliziert gehalten: Nach einem Antrag prüfen Fachkräfte der Caritas, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. Anschließend liefert die gemeinnützige Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling (GWR) die neuen Geräte in die Wohnungen – und nimmt die alten gleich mit.
Finanziert wird das Projekt aus einem neu geschaffenen Frankfurter Energiehilfefond. Die Stadt stellt dafür vier Millionen Euro bereit. Ziel ist es, Menschen mit wenig Einkommen im Alltag spürbar zu entlasten und gleichzeitig den Klimaschutz zu fördern.
Nach Angaben der Stadt könnten bis zu 68.000 Haushalte von dem Angebot profitieren. Für viele bedeutet das mehr als nur ein neues Haushaltsgerät: niedrigere Stromkosten, weniger finanzielle Sorgen und ein Stück mehr Klimaschutz im Alltag. Während Energie für viele Menschen immer teurer wird, zeigt Frankfurt mit dem Programm, dass soziale Unterstützung und Nachhaltigkeit sich sinnvoll verbinden lassen – und manchmal schon ein neuer Kühlschrank den Alltag spürbar leichter macht.
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