Hochbeete sind praktisch für Hobbygärtner ohne Garten. Doch sollen sie auf dem Balkon stehen, dürfen sie nicht zu schwer werden.
Während für Garten-Hochbeete auch langlebige Modelle aus Metall oder Stein infrage kommen, eignen sich für Balkone deshalb eher leichtere Konstruktionen beispielsweise aus Holz oder WPC (Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff). Darauf weist die DIY Academy in Köln hin.
Während Garten-Hochbeete außerdem nach unten offen sein können - das ist etwa nützlich um Regenwürmern und Mikroorganismen ungehindert Zugang zu verschaffen -, sollte man fürs Gärtnern auf Balkonien Modelle wählen, die nach unten hin geschlossen sind.
Ton, Steine, Kompost
Befüllen sollte man die kleinen Balkon-Exemplare dann - neben einer Drainage aus Tonscherben und Kieselsteinen - auch nur mit drei Schichten:
- einer Schicht aus Ästen und Zweigen
- einer Nährschicht aus Kompost und Bio-Abfällen
- und dem Pflanzensubstrat als letzter Schicht.
Im Garten kann man hingegen etwas mehr ins Beet packen. Hier empfiehlt die DIY Academy neben der Drainage vier Schichten:
- eine dicke Schicht aus eng gepackten Ästen und Zweigen,
- feines Häckselgut, das das grobe Holz vom restlichen Aufbau trennt,
- Laub- und Grünabfälle oder Stallmist, die Nährstoffe liefern,
- und anschließend Humus und Pflanzerde.
Die richtigen Pflanzen fürs Hochbeet auf dem Balkon
So klein ihr Balkon-Hochbeet auch ausfallen mag: Damit sich keine Krankheiten ausbreiten, sollten sie die Pflanzen nicht zu dicht aneinander pflanzen. Gute Hochbeetnachbarn sind etwa Karotten und Zwiebeln oder Gurken und Dill.
Weniger geeignet sind stark ausladende Pflanzen wie Kürbis oder große Zucchini-Sorten. Sie nehmen schnell viel Fläche in Anspruch und erschweren die Mischbepflanzung.
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