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Mobilfunk: Handynummer wechseln: Darauf müssen Sie achten

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Handynummer wechseln: Darauf müssen Sie achten

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    Neuer Handyvertrag, neue Nummer. Die Kontakte müssen informiert werden und die Accounts gelöscht. Denn die alte Nummer wird bald von einer anderen Person genutzt.
    Neuer Handyvertrag, neue Nummer. Die Kontakte müssen informiert werden und die Accounts gelöscht. Denn die alte Nummer wird bald von einer anderen Person genutzt. Foto: Britta Pedersen (dpa)

    Wer einen neuen Handyvertrag abschließt, bekommt oft eine neue Nummer. Was mit der alten passiert, wissen viele Verbraucher nicht. Mobilfunkanbieter vergeben Nummern häufig wieder neu, manche sogar schon nach 30 Tagen. Das kann gefährliche Folgen haben, etwa wenn Fremde über Dienste wie WhatsApp Zugang zu persönlichen Daten bekommen. Folgendes ist daher zu beachten:

    Handynummer wechseln: Kontakte informieren

    Zunächst sollten Freunde und Bekannte über einen Rufnummernwechsel informiert werden. So wird verhindert, dass private Gespräche oder Nachrichten an Dritte gehen. Über den eigenen Freundes- und Bekanntenkreis hinaus sollten aber auch alle anderen wichtigen Kontakte über den Nummernwechsel Bescheid wissen, wie etwa Ärzte, Versicherungen oder Arbeitskollegen. So wird einem möglichen Missbrauch sensibler Daten vorgebeugt.

    Bank- und Bezahldienstdaten schützen

    Wer im Internet Bezahldienste nutzt oder am Online-TAN-Verfahren einer Bank teilnimmt, sollte dort sofort seine neue Rufnummer hinterlegen, rät das Internet-Vergleichsportal Toptarif. Oft ist dies auch über den persönlichen Online-Account möglich. Verbraucher können so verhindern, dass TAN-Nummern ungewollt an Dritte verschickt werden.

    Messengerdienste umstellen

    Bei Messengerdiensten wie WhatsApp bleibt der Account häufig mit der Rufnummer verbunden, mit der er registriert wurde. Um die Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten, sollten Nutzer entweder ihren Account löschen oder ihre Nummer in den Einstellungen ändern, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die neue Nummer wird bei WhatsApp dann automatisch mit den aktuellen Kontakten und Chatverläufen verknüpft. Ein Missbrauch der alten Nummer und der mit ihr verknüpften Daten sollte so nicht mehr möglich sein.

    Profile aktualisieren

    Verbraucher sollten beim Rufnummernwechsel konsequent alle Profile aktualisieren, auf denen ihre Handynummer angegeben ist, wie etwa bei Onlineshops, Mobilitätsportalen oder sozialen Netzwerken. Toptarif rät außerdem davon ab, die Handynummer bei Online-Diensten wie Facebook oder Gmail als Sicherheit zu hinterlegen. Denn wer sein Passwort vergessen hat, kann sich statt einer E-Mail auch eine SMS mit einem Code zuschicken lassen und so das Passwort zurücksetzen - ein Einfallstor für Betrüger.

    Ein Zweithandy verwenden

    Für alle, die ganz sicher gehen wollen, dass ihre alte Rufnummer in ihren Händen bleibt, empfiehlt Toptarif die Nutzung eines Zweithandys. In diesem Fall sollte man sich aber darüber informieren, ob es beim eigenen Mobilfunkanbieter möglich ist, die Nummer des alten Handyvertrags auf eine Prepaidkarte zu übertragen. Manche Anbieter verlangen dafür Gebühren, andere bieten den Service gar nicht an. (AZ)

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