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Trotz Rente arbeiten: Diese Branchen sind besonders beliebt

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Trotz Rente arbeiten: Diese Branchen sind besonders beliebt

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    Wer trotz Rente überlegt, weiterzuarbeiten, sollte sich in diesen Branchen umsehen.
    Wer trotz Rente überlegt, weiterzuarbeiten, sollte sich in diesen Branchen umsehen. Foto: InfiniteFlow, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Immer mehr Menschen in Deutschland können sich vorstellen, auch nach offiziellem Renteneintritt weiterhin zu arbeiten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Sozialverbands VdK Deutschland aus dem Sommer 2024. Doch nicht alle Branchen stehen Mitarbeitern im Rentenalter offen gegenüber. Welche Branchen sich am besten für ein Einkommen in der Rentenzeit eignen.

    Warum wollen Menschen in Rente arbeiten?

    Laut der Studie des Sozialverbands VdK kann sich inzwischen fast jeder Zweite über 50 Jahren vorstellen, auch im Rentenalter noch zu arbeiten. Nicht für alle kommt dieser Gedanke aus der Freiwilligkeit heraus: 30,5 Prozent der Befragten hätten Angst, dass die Rente allein später mal nicht zum Leben reiche. Insbesondere Arbeiterinnen und Arbeiter, Geschiedene oder Menschen mit Kindern im Haushalt gaben finanzielle Ängste als Grund zum Weiterarbeiten an.

    Tatsächlich würden aber rund 62 Prozent aus Freude an der Arbeit auch im Rentenalter gerne weiter einem Job nachgehen. Die Umfrage zeigt jedoch, dass dies vor allem für Akademikerinnen und Akademiker, Selbstständige sowie Beamtinnen und Beamte die treibende Motivation ist.

    In welchen Branchen arbeiten Rentner besonders häufig?

    Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass es Branchen gibt, die besonders häufig ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen:

    • Land-, Forst- und Gartenbauberufe
    • Bau- und Ausbauberufe
    • Lebensmittel- und Gastgewerbeberufe
    • Reinigungsberufe
    • Handelsberufe
    • Verkehrs- und Logistikberufe
    • Geisteswissenschaftler und Künstler
    • Medizinische und nicht medizinische Gesundheitsberufe
    • Berufe in Unternehmensführung und -organisation

    Betrachtet man die Anforderungen an Arbeitnehmer in diesen Branchen, zeigt sich, dass insbesondere eine gute Gesundheit, aber auch ein höheres Bildungsniveau die Chancen erhöhen, auch im Rentenalter noch eine Anstellung zu finden. Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, sieht darin eine entscheidende Ungleichverteilung. Menschen mit hohem Bildungsabschluss könnten Arbeiten nachgehen, die gut bezahlt und mit weniger körperlicher Belastung verbunden sind. Auf der anderen Seite stünden Menschen mit niedrigerem Abschluss, die nach dem Renteneintritt weiterarbeiten müssten, um sich ihr Leben zu finanzieren. „Verloren hat dann, wer das etwa wegen Krankheit, Pflege von Angehörigen oder körperlich schwerer Arbeit nicht kann“, meint Bentele.

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