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Trend: Modetrend Pony: Das gibt es beim neuen Look zu beachten

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Modetrend Pony: Das gibt es beim neuen Look zu beachten

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    Passen gut zu dreieckigen Gesichtsformen: Fülligere Pony-Frisuren, die über die gesamte Stirn reichen.
    Passen gut zu dreieckigen Gesichtsformen: Fülligere Pony-Frisuren, die über die gesamte Stirn reichen. Foto: Mario Nägler, dagne.de

    Soll es ein lässiger Look sein, das Haar locker in die Stirn fallen – oder doch lieber der kurze, gerade Schnitt? Bei Pony-Frisuren sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Zwei Friseurmeister geben Tipps, welcher Schnitt am besten zu welcher Gesichtsform passt – und was beim Pony besonders angesagt ist.

    Mit den Trends ist das so eine Sache. Sie werden nicht mehr so stark durch Modeschaffende vorgegeben wie früher, sagt Jens Dagné, Friseurmeister aus Worms. Statt nur auf dem Laufsteg entstehen sie auch auf der Straße oder bei Social Media. Verschiedene Gruppen reagieren zeitversetzt darauf. So ein Trend kann also sehr lange halten, „bis er durch ist“, so Dagné. Einer der Ponytrends des Jahres dürfte laut dem Friseurmeister eine Frisur sein, die Brigitte Bardot 1979 ins Scheinwerferlicht rückte: die Bottleneck Bangs.

    Wie der Name „Flaschenhals-Pony“ schon verrät, geht der Pony in Flaschenform – und ohne Übergang zu den langen Seitenhaaren – bis maximal zu den äußeren Wangenknochen. Der Schnitt ist die Weiterentwicklung der Curtain Bangs. Im Gegensatz zu den Bottleneck Bangs geht der gescheitelte „Vorhang-Pony“, der letztes Jahr Trend war, an den Seiten jeweils stufig in die langen Haare über.

    Bottleneck Bangs sind wandelbar, flexibel und passen fast zu jeder Gesichtsform, sagt Dagné. Auch nach Wochen wirke der Schnitt noch gut und nehme beim Herauswachsen langsam die Optik der Curtain Bangs an. Damit das typische, natürlich aussehende „Undone-Styling“ der Bottleneck Bangs gelingt, empfiehlt der Friseurmeister, mit Stylingprodukten die nötige Leichtigkeit und Volumen in den Pony zu bringen.

    Welcher Pony für welche Gesichtsform geeignet ist

    René Krombholz, der seit über 50 Jahren als Friseur arbeitet, rät Trend-Frisuren nur als Vorschläge zu sehen. Viel wichtiger sei, welcher Schnitt einem gefällt und zur eigenen Gesichtsform passt.

    • Rundes Gesicht: So muss es für ein eher rundes, flächiges Gesicht vielleicht nicht unbedingt der Vollpony oder der typische voluminöse „Mireille Mathieu“-Pony sein. Hier sieht stattdessen eine aufgelockerte Pony-Variation oft gut aus. „Fransige, stark gestufte, seitliche Ponys lassen das Gesicht schmaler wirken“, so der Branchenexperte von der Friseurvereinigung Intercoiffure Mondial. Ein strenger Mittelscheitel, toupierte Haare, aufgeplusterte Locken oder Volumen im Wangenbereich lassen ein rundes Gesicht hingegen noch runder und größer wirken.
    • Ovales Gesicht: Die trendigen Bottleneck Bangs oder auch Curtain Bangs sind optimal, empfiehlt Friseurmeister Dagné. Hier sind Volumen und Fülle besonders am Oberkopf angesagt, damit das Gesicht Ausdruck und Charakter erhält. Die Nackenpartie sollte aber nicht zu kurz ausfallen, um ein optisches Gegengewicht zu schaffen. Bauschig gestylte Natur- oder Dauerwelle können den Look stimmig abrunden. Auch ein Styling, das ovale Gesichter gut zur Geltung bringt: die asymmetrische Frisur. Dagné rät dabei zu einem mittellangen Haarschnitt, maximal bis auf Schulterlänge. Bei einem langen Gesicht könne man mit einem Pony die Gesichtsform etwas weicher und runder wirken lassen, sagt Krombholz. Dabei sei es immer wichtig, den gesamten Schnitt zu betrachten und auch mit den seitlichen Haaren zu arbeiten, die das Gesicht einrahmen.
    Locken runden die Pony-Frisur bei ovalen Gesichtsformen besonders gut ab.
    Locken runden die Pony-Frisur bei ovalen Gesichtsformen besonders gut ab. Foto: Jens Dagné, La Biosthétique Paris
    • Eckiges Gesicht: Dieses könne man mit weich gestylten Haaren ideal auflockern, sagt Dagné. Der Pony sollte dann asymmetrisch sein. Von starren und geometrischen Frisurenformen rät er eher ab. Auch „schnurgerade Haare“ würden die Breite des Gesichts hervorheben. Feine Strähnchen oder Multicoloreffekte können das Frisurenbild weiter auflockern und seien etwa Vollcolorationen vorzuziehen. „Gerade der richtige Pony kann einem markanten Gesicht etwas Weiches verleihen“, sagt Jens Dagné. Dazu eignen sich insbesondere längere und sehr abgestufte Ponys bis zum Kinn. Bei einem dreieckigen Gesicht kann mit einem fülligeren Pony eine breite Stirn kaschiert werden. Weiche Wellen und fransig geschnittene Styles umspielen ein spitz zulaufendes Kinn zusätzlich.

    Ponys sind dir Frisur für jeden Haartyp

    Eines sei auch wichtig: Ein Pony geht immer. Zumindest gibt es keine Haarstruktur, bei der Krombholz abraten würde. Selbst wenn sich die Haare beispielsweise bei Feuchtigkeit stark kräuseln, lässt sich die Struktur mit Anti-Frizz-Produkten beruhigen. Nur bei grauen, weißen oder stark strapazierten Haaren sei Vorsicht geboten: „Diese Haare sind oft etwas störriger.“ Die Natur der Haare zu berücksichtigen, erleichtert in jedem Fall das Styling. Wirbel am Pony und die Wuchsrichtung der Haare sollte man sich im trockenen Zustand genau anschauen, rät Dagné.

    Pony-Frisuren können die eigene Gesichtsform ins beste Licht rücken. So wählen Sie den richtigen Schnitt für Ihr Gesicht.
    Pony-Frisuren können die eigene Gesichtsform ins beste Licht rücken. So wählen Sie den richtigen Schnitt für Ihr Gesicht. Foto: dpa-infografik GmbH

    Und bei Locken mache ein „Wuschelpony“ Sinn, der sich weich mit den restlichen Haaren verbindet. Zumindest dann, wenn man die Haare nicht ständig glätten will. (dpa)

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